Ceulemans Cup - spektakuläre 600 Punkte Partie EUROPA vs. ASIEN

    Gepostet von Markus SCHÖNHOFF auf KOZOOM.com

    Vom 14. bis 16. Dezember findet in Bordeaux die Erstausgabe des „Ceulemans Continental Cup“ – einem Kontinentalwettkampf der besten europäischen und asiatischen Dreibandspieler stattCeulemans Cup - spektakuläre 600 Punkte Partie EUROPA vs. ASIEN
    Die acht besten Spieler jedes Kontinents treten vom 14. bis 16.12. zum Duell um den Ceulemans Cup an

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    Der Dreibandsport steht unmittelbar vor einer weiteren spektakulären Premiere. Nach dem Vorbild des Ryder Cup im Golf, der seit 1979 als Duell zwischen den USA und Europa ausgetragen wird und dem Mosconi Cup, der seit 1994 im Pool ebenfalls zwischen den USA und Europa stattfindet, ist nun im Dreiband der Ceulemans Cup ins Leben gerufen worden. In zwei Wochen, vom 14. bis 16.Dezember kommt es erstmals zu einem Kampf zwischen Europa und Asien im Dreiband.

    In der Vigean-Halle in Eysines, einem Vorort von Bordeaux, treten die besten 8 Spieler beider Kontinente zu diesem spektakulären Wettkampf an. Die nominierten Spieler wurden nach der UMB-Rangliste zum Abschluß des Sportjahres 2017 ausgewählt. Das gesamte Preisgeld für diese beispiellose Veranstaltung beträgt 160.000 Dollar, die folgendermaßen verteilt werden:

    15.000 Dollar für jeden Spieler des Siegerteams, 5.000 Dollar für die Spieler des besiegten Teams.

    Die Zuschauer bei dieser Show werden voll auf ihre Kosten kommen, denn es wird nur auf einem Billard gespielt. Ein Gabriels-Rafale Billardtisch steht für die drei Tage im Zentrum der Aufmerksamkeit, zwei weitere werden hinter den Kulissen für das Training installiert.

    Der Wettbewerb selbst findet in Form einer Staffel statt, bei der sich ein europäischer Spieler einem asiatischen Spieler in einem Kampf bis 25 Punkte gegenüberstehen. Das Team, welches als erstes 600 Punkte erreicht, ist der Sieger. Die Etappen werden fortlaufend um weitere 25 Punkte addiert. Erreicht ein Spieler die Zielpunktzahl der Etappe (25, 50, 75….) dann übernehmen sofort die nächsten beiden Spieler die Position. Der führende Teamspieler kann nicht mehr als 25 Punkte erzielen, aber das Team, dass aufholen muß, kann mehr Punkte erzielen.

    Es werden insgesamt 24 Etappen an drei Tagen zu je 25 Punkte gespielt. Der Ceulemans Cup wird für Premium Mitglieder auf KOZOOM LIVE übertragen. Der koreanische Sportsender MBC Sports überträgt ebenfalls LIVE.

    Weiter unten befindet sich ein Link, über den man Tickets vorbestellen kann, wenn man das Event LIVE vor Ort in Eysines verfolgen möchte. 

    Billardtücher - 338 Jahre Topqualität. Wie lange noch?

    Gepostet von Markus SCHÖNHOFF am 12. Dezember 2018 auf KOZOOM.com


    338 Jahre Topqualität.  Wie lange noch?

    Kolumne von Bert van Manen - Übersetzt von Andreas Volbracht

    © Kozoom

    Das war und ist eine wertvolle Freundschaft: Billard-Sport und der Tuchhersteller Iwan Simonis (seit 1680!). Der Sport verdankt dieser renommierten Firma viel, und Simonis verdankt dem Billardsport mehr als viel.

    Alles fließt, "Panta rhei" – wie der alte Grieche Heraklit gesagt hat – das gilt auch fürs Billard. Simonis ist ohne Zweifel sehr lange fest und tief in der Geschichte des Billards verwurzelt. Sie sollten sich dennoch fragen, wie das in der Zukunft sein wird. 

    Vor ein paar Jahren hat der griechische Unternehmer Pavlos Zachariadis frischen Wind in die Welt des Billardtuchs geblasen. Er hatte den Mut und die Weitsicht, Geld in die Entwicklung von Synthetik- Tüchern zu stecken. Unter dem Namen "Royal Pro" wurden sie in Europa, in Nord- und Südamerika und in Asien verkauft. Die Qualität wurde ständig verbessert, die zweite Generation RP war besser als die erste, die aktuelle, sechste Generation ist besser als die fünfte. Nun, nach einigen Jahren konkurriert das "Baby" RP mit dem "fossilen Riesen" IS.    

    Die wichtigsten Eigenschaften dieses synthetischen Tuches sind: 

    Es ist billiger, hält länger, läuft schneller, nimmt kaum Feuchtigkeit auf und muss daher kaum beheizt werden.

    Das führt insgesamt zu erheblich reduzierten Kosten. Dabei bringt das Tuch alles, was die anderen Tücher leisten. Auf der Minusseite steht: es sieht weniger schön aus als ein traditionelles Tuch, die Abnutzung ist früher sichtbar und das RP-Tuch sieht schnell älter aus als es tatsächlich ist, obwohl die guten Eigenschaften kaum verändert sind.   

    Als die erste Generation RP neu auf den Markt kam, gab es eine ganze Menge Bedenkenträger unter den Spielern. Nun, geraume Zeit später, ist allgemein anerkannt, welche Qualitäten das Tuch hat. Die Top-Spieler haben jetzt ihre Erfahrungen mit RP gesammelt, und sie haben alle Top-Durchschnitte darauf gespielt. Ich habe mir die Durchschnitte aus Grand Prix-Turnieren in Holland angesehen, fünf auf Simonis gespielt, fünf auf Royal Pro. Der gemittelte Durchschnitt für die letzten 32 Spieler war auf RP etwa 1,5% höher. Das ist beileibe kein „wissenschaftlicher Beweis“, alle möglichen Faktoren (Tische, Raumklima) können in einem GP-Turnier eine Rolle spielen. Die positive Differenz von 1,5% dürfte immerhin ein gewichtiges Indiz dafür sein, dass das synthetische Tuch mindestens so gut ist wie das Tuch auf Wollebasis.   

    Iwan Simonis ist ein großes Unternehmen und einer der Hauptsponsoren des Billard-Sports. Simonis ist definitiv nicht der "Bösewicht" in diesem Beitrag. Simonis hat Spieler, Ligen und Turniere wirksam und nachhaltig unterstützt. Viele Jahre hatten sie faktisch ein Monopol. Wer wollte ihnen vorwerfen, dass sie versucht haben, ihren Marktanteil durch Verträge mit nationalen Verbänden zu sichern? Ich kenne zwar nicht die Einzelheiten dieser Verträge mit den verschiedenen nationalen Verbänden, aber ich weiß, wie es bei uns in Holland und unseren Nachbarländern aussieht. Simonis unterstützt einen Billardverband mit einem Euro Betrag X, und im Gegenzug wird ihnen garantiert, dass nationalen Meisterschaften auf Simonis Material gespielt werden MÜSSEN. In einigen Ländern geht der Deal noch einen Schritt ein wenig weiter: auch die Ligaspiele müssen auf Simonis Tüchern gespielt werden. Das ist alles andere als nebensächlich, es macht einen wesentlichen Unterschied.

    Ein nationaler Verband kann einen solchen Vertrag abschließen, er hat dieses Recht. Wenn er das Sponsoring von Simonis haben will, muss er auch die Gegenleistung erbringen und die nationalen Meisterschaften auf Simonis Tüchern austragen lassen. 

    Für die Spiele in der Liga ist es komplizierter. Plötzlich wird oder kann ein Dritter involviert sein: der Besitzer des Billardsaals. (Anmerkung: in Holland ist das der übliche Fall, anders als in Deutschland, wo die Vereine auch Besitzer/Mieter und Kostenträger sind.) Eine vom Dachverband eingegangene Verpflichtung wird jetzt (einschließlich eines Teils der Kosten) auf den Besitzer des Billardraums übertragen, ohne dass der je an dem Vertrag beteiligt war. Das klingt nicht nur unfair – ist es auch. Ein Besitzer muss seine jährlichen Fixkosten kritisch betrachten (es ist schwierig genug, einen Billardsaal überhaupt rentabel zu halten). Wenn er aber doppelt sparen kann - beim Kauf neuer Tücher und bei den Folgekosten für die Heizung der Tische, dann ist das ein hochwillkommener Glücksfall. Unvermeidlich, dass einige von Simonis zu Royal Pro wechseln wollen. Damit ist – wie jüngst in Belgien geschehen - der Konflikt mit dem nationalen Verband vorprogrammiert. 

    Das Argument der Billardverbände: "Wir haben sicherzustellen, dass alle Spiele“ (in einigen Ländern einschließlich der Ligaspiele) „auf genehmigtem Material gespielt werden, und nur wir können eine solche Genehmigung ausstellen". Dann verpflichten sie die Vereine, Billardkugeln der Marke X und Billardtücher der Marke Y zu verwenden, weil das die Firmen sind, mit denen sie einen Sponsorenvertrag haben. Nur Produkte zuzulassen, die eine geprüfte und garantierte Qualität haben, ist ok. Aber andere Produkte nicht zuzulassen, damit der Deal mit dem Sponsor nicht gefährdet wird, ist das Gegenteil von ok. "Fairplay" sollte wie im Sport auch für den kommerziellen Billardmarkt gelten, und das heißt: gleiche Wettbewerbschancen unter gleichen Bedingungen.  

    Möglich, dass erst die Gerichte auf europäischer Ebene zu entscheiden haben, ob die Verträge zwischen Simonis und den nationalen Verbänden unter den für alle EU-Länder geltenden Kartell- und Monopolvorschriften überhaupt zulässig waren. Nur, wenn die Generäle sich äußern, wird das Fußvolk längst entschieden haben, wie die Schlacht ausgeht. Ein billigeres Produkt, das so gut ist wie das teurere, setzt sich am Markt durch. Das hält man nicht mit Verträgen, nicht mit Vorschriften, nicht mit Rechtsanwälten auf. Am Ende brauchen die Billardsaalbetreiber den Verband weniger als der Verband auf sie angewiesen ist.
    (Anmerkung: In Deutschland steht die Frage so: hängen die Vereine vom Verband ab, oder lebt nicht viel mehr der Verband von den Vereinen?)

    Die Synthetik-Tücher sind da, und sie werden bleiben. Ich würde mich wundern, wenn in 20 Jahren überhaupt noch Tücher aus Wolle hergestellt werden. Unser guter alter Freund Simonis muss sich ändern, anpassen, sich flexibel zeigen, muss sich neu erfinden. Sie haben die Mittel zur Verfügung, eine hervorragendes Renommee und ein riesiges Vertriebsnetz. Es könnte auch ein Kampf ums Überleben werden. 

    Auch die Verbände müssen aufwachen. Der Versuch, den Interessenkonflikt durch die Verhängung von Sanktionen für Teams oder Raumbesitzer zu lösen, ist auf längere Sicht zum Scheitern verurteilt, ein Zeichen von Schwäche. "Wir möchten, dass alles so bleibt, wie es war." Sorry, kein Platz für Langschläfer, die Welt ist in Bewegung: „panta rhei“.

    Was tun? Wir brauchen Leute in den wichtigen Positionen in der Billard-Industrie wie in den Verbänden, die nicht in der Vergangenheit leben. Wir brauchen Leadership, die nach vorne schauen. 

    Delegiertenversammlung des Billard-Verband Baden-Württemberg 2018

    10.12.2018 (Vize-Finanzen des BVBW) auf billard-bw.de

    Martin Doster zum neuen Präsidenten des BVBW gewählt

    Am 02. Dezember fand in Ludwigsburg-Pflugfelden die BVBW-Delegiertenversammlung (DV) statt. Der Begrüßung der Teilnehmer und den Formularien folgte der umfangreiche Bericht des Präsidenten Uwe Cordes und die Berichte aus den weiteren Ressorts. Der Vizepräsident-Finanzen Heinz Gold erläuterte den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017/18. Mit dem Bericht der Kassenprüfer wurde die Entlastung des Präsidiums empfohlen. Diese wurde durch die Versammlung einstimmig erteilt.

    Zuvor wurde allerdings noch über umfangreiche Satzungsänderungen abgestimmt, die zu einer Änderung des Geschäftsjahres in das Kalenderjahr führte. Ebenfalls beschlossen wurde, dass Delegiertenversammlungen zukünftig nur noch alle 2 Jahre stattfinden, die meisten Aufgaben der DV werden in den Jahren dazwischen vom (neu eingeführten) Hauptausschuss wahrgenommen.

    Ebenfalls in die Satzungen wurden Bestimmungen zur Datenschutz-Grundverordnung aufgenommen und der Vizepräsident Marketing wurde als Präsidiumsposten gestrichen. Alle vorgeschlagenen Änderungen wurden mit mehr als der erforderlichen Mehrheit beschlossen.

    Eine weitere Aufgabe der diesjährigen DV war die komplette Neuwahl des Präsidiums, der Kassenprüfer und die Besetzung aller weiteren BVBW-Gremien (Schiedsgericht, Ehrenrat). Auch der auf der zuvor stattgefundenen Jugendversammlung gewählte Landesjugendwart ist durch die DV zu bestätigen.

    Bereits Anfang 2018 hat Uwe Cordes darüber informiert, dass er für eine weitere Amtszeit als Präsident nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Bis zur DV wurde mit mehrere Personen über die Möglichkeit einer Kandidatur für dieses Amt gesprochen - letztendlich hatten dadurch die Delegierten die Wahl zwischen Martin Doster und Dennis Rothaug. Martin Doster wurde mit 57 % der abgegebenen Stimmen zum Präsidenten des Billard-Verbandes Baden-Württemberg 1949 e.V. gewählt und nahm die Wahl an.

    In ihre Ämter wiedergewählt wurden:

    -Vizepräsident Leistungssport: Reinhard Reese
    -Vizepräsident Finanzen: Heinz Gold
    -Landessportwart Karambol: Matthias Aichele
    -Landessportwartin Pool: Donata Brand
    -Landesportwart Snooker: Dennis Rothaug

    Bestätigt in seinem Amt als Jugendvorsitzender wurde Stefan Künzl und der Vizepräsident Breitensport wurde mit der Wahl von Matthias Aichele neu besetzt.

    Als erste Amtshandlung des neuen Präsidenten Martin Doster gilt die Verleihung der Silbernen Ehrennadel an Uwe Cordes verbunden mit Dank und Anerkennung seiner für den BVBW geleisteten Arbeit. Mit dem Beschluss der "neuen" Geschäftsordnung und des Haushaltsplanes für das Rumpfwirtschaftsjahr 01.09.2018 - 31.12.2018 fand die Sitzung ihr Ende.

    Im März/ April 2019 wir dann zum ersten Mal der Hauptausschuss für das Kalenderjahr 2019 tagen.

    Olympischer Traum für Millionen Billardfans

    Gepostet von Markus SCHÖNHOFF am 1. Dezember 2018 auf Kozzom.com


    Olympischer Traum für Millionen Billardfans

    Kozoom 
    Die Präsentation der Kampagne "Billiards 2024" mit viel Billard-Prominenz gestern in Paris

    PARIS - Seit gestern ist Billard offizieller Bewerber für die Aufnahme in das olympische Programm für Paris 2024. Das Projekt wurde gestern in der Kongresshalle des Pariser Eiffelturm den internationalen Medienvertretern vorgestellt. Kampagne „Billiards 2024“ hat das Ziel, dass alle drei großen Billarddisziplinen bei den olympischen Spielen in Paris ausgetragen werden.

    Der Australier Ian Anderson, Präsident der WCBS Dachorganisation, eröffnete die Veranstaltung mit einer glühenden und hoffnungsvollen Rede, in der er besonders die weltweite Beliebtheit von Karambol, Snooker und Pool beschrieb. Eine lange und intensive Kampagne soll letztendlich zur Olympia-Premiere des Billard-Sports führen. Vizeweltmeister Jeremy Bury vertrat als Dreibandspieler den Karambolbereich und sagte in einem Kommentar: „Ich habe immer von Billard als olympischer Sport geträumt. Jetzt glaube ich, dass wir es wirklich schaffen können.“

    Für Millionen von Billardspielern und Fans ist es vorerst ein süßer Traum. Die Optimisten des Projektes sprechen von einer 50-50% Chance. Seriöse Sportexperten sehen realistisch eine 10-25%ige Chance auf Olympia. Bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020 werden Wettbewerbe in 34 Sportarten ausgetragen. Das sind sechs mehr als bei den vorangegangenen Spielen in Rio de Janeiro. Zu den neuen Sportarten gehören in Tokio Baseball, Softball, Karate, Skateboarding, Wellenreiten und Sportklettern.

    Zu den Kandidatensportarten für fünf Plätze in Paris 2024 gehören Squash, Billard und Patanque. Squash hat die besten Chancen.

    Die gestern gestartete Kampagne der gemeinsamen Billardverbände stieß bei den Medien und Sponsoren aus großes Interesse. Trick Shot Phänomen Florian Kohler, der mit seinen Videos eine Milliarde Zuschauer auf Youtube erreicht, startete die Präsentation mit einer Vorführung. Drei Topstars der verschiedenen Disziplinen faszinierten das Publikum mit Geschichten über ihre Liebe und Leidenschaft für ihren Sport. Unter den offiziellen Teilnehmern war unter anderem auch Fernando Requena, stellvertretender Präsident der UMB.

    Nach Schätzungen der WCBS (World Confederation of Billiards Sports) gibt es rund 200 Millionen Menschen auf der ganzen Welt, die Billard spielen. WCBS Präsident Ian Anderson: „Ich kenne einige realistische Zahlen aus den USA: 500.000 Menschen spielen regelmäßig Billard. Insgesamt gehen etwa 40 Millionen Menschen in den USA oft oder gelegentlich in Billard-Clubs, Schulen und Sozialeinrichtungen Billard spielen. Snooker ist in 110 Ländern mit insgesamt 500 Millionen Snooker Fans im Fernsehen zu sehen. Karambol-Billard ist in Südkorea am beliebtesten, wo es allein in der Hauptstadt Seoul 20.000 Clubs mit mehr als 20 Billardtische gibt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein Land auf der Welt gibt, dass noch nie eine der Billarddisziplinen gesehen hat.“

    Jeremy Bury (Frankreich), Vizeweltmeister im Dreiband: „Ich bin fasziniert von dieser Sportart seit meiner Kindheit, von der Magier der drei Bälle, der Leidenschaft. Es ist ein Kampf mit Angriff und Verteidigung, Taktik, Fairplay und Konzentration. Billard hat enormes Potential in seinen verschiedenen Disziplinen. Wir haben auf jeden Fall einen Platz bei den Spielen 2024 verdient.“

    Shaun Murphy (England), Weltmeister im Snooker 2005: „Billard ist ein Sport für und von allen Kulturen, von jung bis alt, Männern und Frauen, auf Wettbewerbsebene und in sozialen Kreisen. Billard als olympische Sportart war bisher wie eine Fata Morgana in der Wüste. Jetzt glaube ich, haben wir eine ernsthafte Chance, Teil der größten Show der Welt zu sein.“

    Jasmin Ouschan (Österreich), Weltmeisterin im Pool: „Ich hoffe, dass dieser Traum in Erfüllung geht, weil Billard zu den Olympischen Spielen gehört. Wir hoffen auf die Unterstützung der Millionen Fans, um dieses Ziel zu erreichen. Billard ist eine fantastische Mischung aus körperlicher und geistiger Stärke. Ich möchte dazu beitragen, diesen Sport auf die höchste Stufe zu bringen.“

    Das Projet für die Spiele 2024 wird vom Weltverband UMB, dem Europäischen Billardverband CEB (Diane Wild und Jean Pierre Guiraud) und dem französischen Präsidenten Jean-Paul Sinanien begleitet. Diane Wild war in Paris per Video zugeschaltet, da sie wegen einer Rückenverletzung nicht persönlich anwesend sein konnte. Jean-Paul Sinanian betonte in seinem Statement vor der Presse die französischen Organisationsqualitäten im Welt-Billard. Vor wenigen Jahren fanden in Bordeaux zweimal die Dreiband-Weltmeisterschaften statt. Erst vor wenigen Wochen wurde zum dritten Mal der Weltcup in La Baule ausgerichtet und in zwei Wochen findet erstmals in der Geschichte der Ceulemans Cup, das Duell zwischen Europa und Asien, statt.

    Wann genau das Internationale Olympische Komitee die neuen Sportarten für die Olympischen Spiele in Paris 2024 bekannt geben wird, ist noch nicht bekannt.

    Trick-Shot Star Florian Kohler beeindruckte die Medien mit seiner Show

    Das Podium mit Jeremy Bury, Jasmin Ouschan, Shaun Murphy, Jean-Paul Sinanian und Ian Anderson

    Die Damen Weltmeisterin im Pool Jasmin Ouschan aus Österreich

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    Bericht von der DBU-Mitgliederversammlung 2018 vom 24.11.2018

    Orginalbericht von Yvonne Kampmann auf der DBU-Homepage

    Am gestrigen Samstag fand im „Atlanta Hotel International Leipzig“ die DBU-Mitgliederversammlung 2018 statt. Der Begrüßung der Teilnehmer und den Formalien folgten umfangreiche Berichte des Präsidenten Helmut Biermann und der Präsidiumsmitglieder aus ihren jeweiligen Ressorts. Die Delegierten der Landesverbände dankten dem Präsidium in der anschließenden Aussprache für die ausführlichen Informationen über die Ereignisse des abgelaufenen Jahres und erhielten auch Antworten auf ihre zahlreichen Fragen. Thematisiert wurden unter anderem: 

    •    Aufgabenerledigung und personelle Veränderung im Präsidium
    •    Verlagerung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs und finanzielle Situation
    •    Geschäftsstelle, Mitgliedergewinnung und -entwicklung
    •    HandicapBillard, Sportorganisation und Sportbetrieb, Trainerwesen
    •    Situation in den internationalen Verbänden, Online-Portal, DSGVO
    •    Wahrnehmung und Kommunikation sowie Öffentlichkeitsarbeit

    Der für den verstorbenen Dietmar Zenner am 21.03.2018 vom Präsidium in das Amt des Vize-Präsidenten Finanzen berufene Manfred Danlowski erläuterte den Jahresabschluss 2017. Dieser wurde einstimmig genehmigt. Auf Empfehlung des Rechnungsprüfers Dr. Björn Peters entlastete die Mitgliederversammlung das Präsidium einstimmig. 




    Im zweiten Teil der Mitgliederversammlung standen die Wahlen auf der Tagesordnung, beginnend mit dem Präsidium. In ihre Ämter wiedergewählt wurden: 

    •    Präsident: Helmut Biermann
    •    Vizepräsident Leistungssport: Nico Proboszcz
    •    Vizepräsident Billardentwicklung: Enrico Wahle
    •    Generalsekretär: Cornelius Boensmann
    •    Pressewartin: Yvonne Kampmann

    Neu in sein Amt gewählt wurde:

    •    Vizepräsident Finanzen: Manfred Danlowski


    Es folgten die Wahlen der Sportwarte. In ihre Ämter wiedergewählt wurden:

    •    Sportwart Kegel: Lothar Friebel
    •    Sportwart Snooker: Thomas Hein

    Neu in sein Amt gewählt wurde:

    •    Sportwart Pool: Sascha Willms

    Das Amt des Sportwartes Karambol bleibt unbesetzt, da es keine Bewerber gab. Kurt Dahlhaus wird den Posten jedoch erstmal weiterführen. 




    In das Verbandsgericht gewählt wurden:

    •    Vorsitzender: Dr. Jan Zimmerling
    •    Beisitzer: Rolf Eder und Jörg Spielmann
    •    Stellvertreter: Klaus Neubauer, Roland Gruß, Reiner Sciborski

    Als Rechnungsprüfer bzw. Stellvertreter gewählt wurden:

    •    Rechnungsprüfer: Dr. Björn Peters und Peter Link
    •    Stellvertreter: Silvia Bleh, Silke Mahlfeld, Frank Willner

    Die Versammlung bestätigte außerdem Michael Heeger als Jugendwart und fasste einen Vorratsbeschluss zur Bestätigung von Christian Bähr als stellvertretenden Jugendwart. 


    Im letzten Drittel der Versammlung stand die Genehmigung des Haushaltsplanes für 2019 an. Das Präsidium hatte mit den Tagungsunterlagen einen Entwurf vorgelegt, der einen Beitrag von 32,06 Euro pro aktiv am Spielbetrieb teilnehmendem Sportler vorsah. Die Landesverbände waren im Vorfeld aufgefordert worden, sich intensiv mit dem Haushaltsplan zu befassen und umzusetzende oder zu streichende Maßnahmen zu eruieren. 

    Obwohl die Versammlungsteilnehmer alle Maßnahmen durchgingen, wurden keine Streichungen vorgenommen. Aufgrund des voraussichtlich zu beschließenden höheren Beitrags sieht das Präsidium für die nahe Zukunft eine Reform des Beitragssystems – dahingehend, dass die breite Basis deutlich entlastet werden müsse – als dringend erforderlich an. Helmut Biermann kündigte an, auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung 2019 ein geändertes Beitragsmodell vorzulegen, sofern ein solches unter Mitarbeit der Schatzmeister der Landesverbände bis dahin erarbeitet ist. Die Versammlung folgte dem Vorschlag des Präsidenten, den Beitrag für das Jahr 2019 auf glatt 30,00 Euro festzulegen und damit gleichzeitig den Haushaltsplan zu beschließen, mit einer deutlichen Mehrheit von 76,7 % der Stimmen. 

    Die auf Antrag des Präsidiums geplante Neufassung der Satzung wurde an einigen Stellen präzisiert und – ebenso wie die Ergänzung der Finanzordnung, die Änderung der Geschäftsordnung und die Änderung der Sport- und Turnierordnung – beschlossen. 




    Zum Schluss der neuneinhalbstündigen Sitzung behandelte die Mitgliederversammlung noch die Themen Weiterentwicklung der BillardArea und DSGVO.

    Diane Wild zum 6.Mal Weltklasse in Lausanne

    Gepostet von Markus SCHÖNHOFF am 22. November 2018 auf Kozoom.com


    Diane Wild zum 6.Mal Weltklasse in Lausanne

    Kozoom 
    Am Freitag beginnt das 6.Lausanne Billard Masters mit vielen Weltstars, darunter auch La Baule Sieger Martin Horn

    LAUSANNE - Am kommenden Freitag, den 23.November findet in der malerischen Schweizer Stadt Lausanne die Eröffnung des 6.Lausanne Billard Masters statt. Bis zum Sonntag kämpfen 12 Teilnehmer im prunkvollen Casino de Montbenon um den Sieg bei einem der schönsten Turniere.

    Diane Wild, die Präsidentin des Organisationskomitee, beweist mit ihrem Team seit Jahren ein feines Händchen für die Qualität der eingeladenen Spieler. In jedem Jahr bisher war der aktuelle oder wenig später gekürte Weltmeister zu Gast in Lausanne. Es gibt nur wenige Dauerbrenner, die behaupten können, in jedem Jahr eine der begehrten Einladungen zu bekommen. Einer davon ist Marco Zanetti, der 2013 und 2014 gewann und 2016 und 2017 Dritter war. Jeremy Bury, Torbjörn Blomdahl und Dick Jaspers sind ebenfalls zum sechsten Mal in Lausanne dabei. Der Niederländer ist mit zwei Turniersiegen auf Augenhöhe mit Zanetti, fährt aber in diesem Jahr als Weltmeister in die Schweiz. 

    Seine vierte Teilnahme erlebt Martin Horn. Zum Zeitpunkt der Einladung konnte noch niemand ahnen, dass Martin Horn als Weltcupsieger von La Baule nach Lausanne kommen wird. Der Sieg in Frankreich war einer der größten Erfolge in der Karriere des Deutschen und nun können ihn seine Fans erstmals seit seinem Weltcupsieg wieder Live spielen sehen. Die Deutsche Meisterschaft in Bad Wildungen endete mit einem nicht zufrieden stellenden Dritten Platz. Auf den Weltcup in Korea letzte Woche verzichtete Horn und konzentrierte sich voll und ganz auf die drei Tage in Lausanne. 2014 wurde er Zweiter hinter Marco Zanetti, 2015 ebenfalls Zweiter hinter Dick Jaspers.

    Und dies sind die drei Gruppen der Vorrunde:

    Gruppe A

    Eddy MERCKX (BE)
    Der Belgier ist einer der erfolgreichsten Spieler des Jahres. Er gewann die Verhoeven Open, war Zweiter beim McCreery Turnier in New York, siegte anschließend beim 3CC Masters in Seoul und wurde vor wenigen Tagen Weltcupsieger in Korea. 

    Torbjörn BLOMDAHL (Sue)
    Es ist nicht sein bestes Jahr. Der Schwede fiel in der ersten Jahreshälfte durch Krankheit aus und kämpft seit dem um seine Form. Wie kaum ein anderer kann er aber plötzlich wieder da sein. Er ist der unberechenbare Meister, vor dem jeder Gegner Respekt hat.

    Dani SANCHEZ (ES)
    Sanchez hat auch schon bessere Jahre erlebt, unter anderem 2016, als er Weltmeister und anschließend Lausanne-Sieger wurde. In diesem Jahr gewann er immerhin das erste Survival und kassierte dafür stolze 50.000 € Siegprämie.

    Michel BOULAZ (SZ)
    Der Schweizer kommt zu seiner vierten Teilnahme und ist wohl der beste Dreibandspieler bei den Eidgenossen. Eine Halbfinalteilnahme wird niemand von ihm erwarten, aber für einen Einzelsieg ist er durchaus gut.

    Gruppe B

    Dick JASPERS (NL)
    Der Weltmeister aus den Niederlanden ist einer der Topstars des Jahres. Er holte den wichtigsten Titel, dazu noch den Weltcup in Blankenberge und das Survival Masters vor zwei Wochen. Zweimal gewann er in Lausanne und ist wieder der große Favorit.

    Murat Naci COKLU (TR)
    Für den türkischen Spieler ist es die erste Teilnahme in Lausanne. Nie war es so schwer einen guten Platz in der Weltrangliste zu behaupten, wie 2018. Und doch schaffte es Coklu mit guten Ergebnissen und ist aktuell auf Platz 15.

    Jeremy BURY (FR)
    Er ist und bleibt der Vorzeige-Franzose im Billard. Bury ist immer für Top-Platzierungen gut, auch wenn man es nicht vermutet. In diesem Jahr hatte er nicht viel zu jubeln, bis auf den absolut sensationellen Vizeweltmeistertitel. Erst in der Verlängerung des Endspiels unterlag er Dick Jaspers.

    Dong Koong KANG (KO)
    Zum dritten Mal nimmt der Koreaner am Masters teil. Der Ex-Vizeweltmeister und Weltcupsieger im eigenen Land ist 20ster der Weltrangliste und damit der fünftbeste Koreaner. 2016 war er Dritter in Lausanne.

    Gruppe C

    Marco ZANETTI (IT)
    Er ist der Star in Lausanne. Der Italiener gewann die ersten beiden Turniere im Casino de Montbenon und spielte mehrere Jahre in der Schweizer Liga für Lausanne. Zanetti ist immer vorn dabei und auch ohne Turniersieg in diesem Jahr belegt er aktuell Platz 4 der Weltrangliste.

    Jung Han HEO (KO)
    Der zweitbeste Koreaner und Platz 8 im Weltranking ist ein weiterer Debutant in Lausanne. Heo gewann vor zwei Jahren den Weltcup in Hurghada im Finale gegen Jaspers. 

    Martin HORN (DE)
    In ersten Jahr seines Weltcup-Comeback schaffte er gleich einen Sieg. Ein phänomenales Ergebnis für den Deutschen, der das Lausanne Masters zu seinen Lieblingsturnieren zählt. Die perfekte Organisation, das wunderbare Ambiente und die sportliche Herausforderung sind für Martin Horn Grund genug, sich perfekt vorzubereiten.

    Gwendal MARECHAL (FR)
    Der junge Franzose kommt als Debutant nach Lausanne. Seit Jahren gilt er als größtes nationales Talent und wurde bereits Junioren-Europameister. Das sportliche Highlight bisher war für den 21-jährigen der Weltcup in La Baule, als er das Hauptfeld erreichte und am Ende auf Rang 19 landete. Unvergesslich seine Partie in der Qualifikation gegen David Martinez, die er in 13 Aufnahmen und einer 15er Serie gewann.

    Freitag, den 23.11.2018

    12:15 T. Blomdahl vs D. Sanchez 40:36 / 22 E. Merckx vs M. Boulaz 40:14 / 27
    14:15 M. Coklu vs J. Bury 36:40 / 26 D. Jaspers vs D. K. Kang 40:29 / 18
    17:00 J. H. Heo vs M. Horn 22:40 / 27 M. Zanetti vs G. Marechal 40:20 / 26
    19:15 E. Merckx vs D. Sanchez 35:40 / 23 T. Blomdahl vs M. Boulaz 40 :12 / 22
    21:15 D. Jaspers vs J. Bury 40 : 13 / 7 M. Coklu vs D. K. Kang 27:40 / 16


    Samstag, den 24.11.2018

    10:00 M. Zanetti vs M. Horn 40:18 / 18 J. H. Heo vs G. Marechal 40:32 / 20
    12:15 E. Merckx vs T. Blomdahl 40:26 / 19 D. Sanchez vs M. Boulaz 40:11 / 17
    14:30 D. Jaspers vs M. Coklu 34:40 / 21 J. Bury vs D. K. Kang 18:40 / 10
    16:45 M. Zanetti vs J. H. Heo 40:17 / 20 M. Horn vs G. Marechal 40:37 / 25
    19:00 1/4: M. Zanetti vs M. Coklu 21:40 / 20 1/4: T. Blomdahl vs D. Jaspers 29:40/ 14
    21:15 1/4: M. Horn vs D. Sanchez 26:40 / 15 1/4: E. Merckx vs D. K. Kang 40:14 / 15


    Sonntag, den 25.11.2018

    10:00 1. 1/2: M. Coklu vs D. Jaspers 40 : 23 / 17
    12:00 2. 1/2: D. Sanchez vs E. Merckx 35 : 40 / 23
    14:30 FINALE: Murat Naci Coklu vs  Eddy Merckx 33 : 40 / 17

     

    Gemeinsam stark - Billard auf dem Weg nach Paris 2024

    Gepostet von Markus SCHÖNHOFF am 14. November 2018 auf KOZOOM.com


    Gmeinsam stark - Billard auf dem Weg nach Paris 2024

    Herve Lacombe
    Farouk EL Barki (r) und Jean-Pierre Guiraud

    PARIS - Die Lobby der internationalen Billardverbände, Billard zu einer Sportdisziplin bei den Olympischen Spielen in 2024 zu machen, hat ihre Kräfte gebündelt und die kommenden Aktivitäten beschlossen. Der Franzose Jean-Pierre Guiraud ist der Projektkoordinator des Projektes: Billiards 2024. Die Kandidatur ist seit dem 21.März offiziell. Die WCBS (World Confederation of Billiard Sport), die alle globalen Verbände (Karambol, Pool und Snooker) und den französischen Verband vereint, haben einen gemeinsamen Brief an das IOC (Internationales Olympisches Komitee) gerichtet.

    Wie sieht nun die Prozedur im einzelnen aus?

    Die Agenda des IOC wurde im Juli vorgestellt. Das Verfahren besteht im Wesentlichen aus zwei Phasen:

    1. Die wahrscheinlich 10 Kandidaten werden vom COJA Paris 2024 (dem französischen Organisationskomitee) über das Auswahlverfahren informiert. COJA wird dem IOC im zweiten Quartal 2019 weitere Sportarten vorschlagen.

    2. Das IOC entscheidet dann, welche Sportarten und Demonstrationswettbewerbe für das Olympische Programm in Paris in Frage kommen. Die endgültige Entscheidung wird vom Exekutivkomitee des IOC nach den Olympischen Spielen in Tokyo im letzten Quartal 2020 getroffen.

    Wie sind die Chancen für Billard?

    Es ist tatsächlich schwer zu sagen und die Konkurrenz ist hart, aber es gibt auch starke Argumente für Billard: 

    Billard ist eine universelle Sportart, die in allen Ländern der Welt gespielt wird und für alle zugänglich ist, ohne Geschlecht, Alter und körperliche Voraussetzungen einzuschränken. Das können nicht viele Sportarten von sich behaupten.

    Billard hat eine reiche Geschichte, vor allem in Frankreich. Zuerst war es ein Spiel für Könige, dann eine Freizeitbeschäftigung und nun ein Volkssport. Und es gibt noch einen weiteren wichtigen Aspekt. Die Infrastruktur, die für den Wettbewerb bei den Olympischen Spielen benötigt wird, ist im Vergleich zu anderen Kandidaten preiswert, was gleichzeitig auch den jüngsten Empfehlungen des IOC entspricht. In Zeiten der Sparpolitik werden die politischen Entscheidungsträger in unserem Angebot auch auf diesen Punkt aufmerksam gemacht.

    Wie sieht das Projekt „Billiards 2024“ aus?

    Es ist ein Projekt, das mit Hilfe des französischen Billardverbandes ins Leben gerufen wurde, um den offiziellen Einstieg in den Bewerbungsprozess zu fördern und die Anfrage an das IOC zu richten. Verantwortlich dafür ist die WCBS.

    Billiard 2024 unterstützt die Förderung der Kandidatur im Allgemeinen und in all seinen Spielformen. Dank dieser Kandidatur und der Transparenz ist es gelungen, erstmals alle Bereiche der globalen Billardbranche in einem gemeinsamen Projekt zusammenzuführen.

    Diese Synergie wird es ermöglichen, Kommunikationsaktivitäten durchzuführen, die so noch nie gesehen wurden. Wir können bereits jetzt verraten, dass Florian ‚Venom‘ Kohler, der französische Spieler, der in die USA gegangen ist und eine Milliarde Aufrufe auf YouTube hat, an dem Projekt teilnehmen wird, einschließlich spezieller Videos. Das garantiert eine große Show!

    Die Website Billiards2024.Paris iat aktiv und wurde auch in den sozialen Netzwerken kommuniziert. Das spezielle Logo wird jetzt überall verteilt und in der Folge auch überall erkannt. Roll-Ups und Aufkleber sollen weiter verwendet werden, um die Kampagne auf allen Ebenen der Billardwelt zu vermitteln.

    Die Petition, die auf der Website Change.org in 9 Sprachen veröffentlicht wurde, hat bisher 15.000 Unterschriften aus mehr als 130 Ländern gebracht. In den kommenden Monaten werden zwei Großveranstaltungen stattfinden. Im ersten Stock des Eiffelturmes wurde 2017 der Goldene Ball an Christiano Ronaldo verliehen. Wenig später wurde an gleichem Ort die Medienpräsentation des Ryder Cup durchgeführt. Nun ist Billard an der Reihe und wird am 30.November die offizielle Medienkampagne für die olympische Bewerbung vorstellen. Umrahmt wird das Ganze von einer Show mit Florian Kohler und der Teilnahme von Politikern und Sportlern. Darunter auch die Champions Jasmin Ouschan und Jeremy Bury. Im März 2019 wird ein Turnier mit einigen der besten Spieler der Welt aus den Bereichen Karambol, Pool und Snooker organisiert. Die Details dazu werden ebenfalls am 30.November bekannt gegeben.

    Was waren in den vergangenen Monaten die größten Hindernisse?

    Die Begeisterung für dieses wunderbare Projekt in der gesamten Billardwelt ist beeindruckend. Das einzige Hindernis war der Konflikt innerhalb der WCBS zwischen den Weltverbänden Amateur-Snooker (IBSF) und dem Profi-Snooker (WPBSA). Dieses Hindernis besteht seit dem 16.August nicht mehr. Zwischen den beiden Verbänden wurde in Frankfurt ein Vertrag geschlossen.

    Bild von links nach rechts:

    Mubarak Al-Khayarin, Präsident der IBSF (World Amateur Snooker Federation), Ian Anderson, Vorsitzender der WCBS und WPA (World Pool Federation), Farouk El Barki, Vorsitzender der UMB (World Carom Federation), Jason Ferguson, Vorsitzender der WPBSA (World Professional Snooker Federation).

    Welche Rolle spielt Kozoom in diesem Projekt?

    Kozoom ist in diesem Projekt ein prominenter Partner. Die Kompetenz und Professionalität von Kozoom, die weltweit sowohl im Bereich der internationalen Fernsehübertragungen, als auch in den Organisationen anerkannt ist, ist einer der starken Argumente in unserer Bewerbung.
    Billard ist es zum ersten Mal gelungen, Institutionen, Akteure und die Wirtschaft um dasselbe Projekt zu bündeln.
    Wir brauchen jetzt jeden auf seine Ebene, um uns weiter zu unterstützen. Jede Aktion zählt. Unterstützen Sie die Kandidatur der Billardwelt mit der Petition und zeigen Sie damit Ihre Leidenschaft!

    Link zur Petition https://www.change.org/p/bringing-billiards-to-the-olympic-games-2024

    Link zur Website von Billard 2024: https://www.Billiards2024.Paris

    Erst das rechte Bein nach vorn, und dann ziehe ich das linke nach ...

    Gepostet von Markus SCHÖNHOFF am 2. November 2018 auf Kozoom.com


    Erst das rechte Bein nach vorn, und dann ziehe ich das linke nach ...

    Kolumne von Bert van Manen

    Übersetzt von Andreas Volbracht

    Am letzten Sonntag war es in La Baule kalt. Große Sporthallen haben selten eine intelligente Temperaturregelung, und dann reicht die Kapazität der Heizung auch nicht für ein schnelles Hochfahren der Temperatur; das Aufwärmen braucht Zeit. Bei diesem Wetterumschlag an der französischen Küste sank die Temperatur schnell und im Saal  war es  bestenfalls gerade mal 17 Grad “warm“. Resultat: die Tische liefen anders. Fast jede Linie wurde kürzer, und die Spieler mussten ihr Spiel anpassen. Klingt einfach, ist aber eine der größten Herausforderungen in unserem Sport.

    Bevor ich mich damit weiter beschäftige, ein Wort über die Tische und die Bedingungen insgesamt in La Baule. Sie waren hervorragend. Wenn du am Sonntag zugeschaut hast, dann kann ich gut verstehen, dass du, wenn so ein Ball aus der Ecke  kurz herauskam, gedacht hast: "Mann, mit was für einem erbärmlich kurzen Tisch muss sich der beste Spieler der Welt hier rumschlagen? Was für ein trauriges Fabrikat oder hatte der Tischbezieher überhaupt keine Ahnung, haben die Bälle aus der nächsten Kneipe geliehen?" Klingt verständlich, ist aber falsch. Das Material war super.

    In La Baule 2018 hat das Hauptfeld (letzte 32) 1,731 GD gespielt. Damit ist das der viertbeste Welt-Cup in der Geschichte. (Die Top 3: Guri 2015, 1.787, Blankenberge 2018, 1.780, Ho Chi Minh 2015, 1.776). In keinem anderen  Welt-Cup wurden die 1.7 überschritten. Das Niveau des Spiels war fantastisch, und am Samstag servierten uns ein gewisser türkischer und ein gewisser niederländischer Herr eine Show, die unvergesslich bleiben wird. Sayginer besiegte Jaspers in 6 Aufnahmen 40 : 25. Das waren 6,666 gegen 4,166 und ein gemeinsamer GD von 5,417.  

    BEST MATCH EVER! 

    Die Bedingungen in La Baule waren also wunderbar. Bis zu diesem Temperatursturz: dann wurde alles schwierig. Aber warum ist das so, was ist so schwer dran, hier und da um ein paar Zentimeter zu korrigieren? Diese Jungs sind Profis, die machen das seit zwanzig Jahren. Die sollten sich nicht rausreden. Wer, wenn nicht die, soll denn sonst mit sich verändernden Bedingungen am Tisch zurechtkommen, richtig?   Falsch!  

    Einen Ball auf eine ganz bestimmte Weise zu treffen, ist eine unglaublich komplizierte, komplexe Aufgabe. Kein Spieler kann in Worten und Zahlen quantifizieren, was er tut. "Ich treffe den Ball 2  27% links, mit 14 mm Rechtseffet, 7 mm Zug und einer Geschwindigkeit von 19 km / h." Du musst noch nicht einmal selber Billard spielen, um zu sehen, was das für ein Unsinn ist. Wir können nicht in Zahlen abbilden, was wir mit dem Spielball machen. Ich habe noch nicht einmal Faktoren wie Gewicht, Steifigkeit des Schafts, Größe und Elastizität der Spitze erwähnt.  

    Wenn es keine Zahlen sind, womit arbeiten wir dann? Da ist das erste Werkzeug: der Autopilot. Beispiel: Gehen. Wenn du über jeden Impuls beim Gehen eine bewusste Entscheidung treffen müsstest: erst das rechte Bein nach vorn, und dann ziehe ich das linke nach, würdest du verrückt werden.  Frag den Tausendfüßler, wie er geht, und er fängt an zu stolpern. Sie denken nicht darüber nach, sie wie wir überlassen es dem Autopiloten. Zehnfinger tippen? Dasselbe, da werden keine „Entscheidungen“ getroffen.  

    Zweites Werkzeug: Instinkt, man kann es ebenso gut  "Gefühl" oder Erfahrung nennen. Beispiel: Überholen auf einer zweispurigen Straße. Du hängst hinter einem Lastwagen, in der Gegenrichtung kommt ein Auto auf dich zu, kannst du es schaffen? Das wäre eine verdammt komplizierte Berechnung: drei verschiedene Geschwindigkeiten, Entfernung, Beschleunigung. Aber du rechnest nicht, nicht eine Zahl kommt ins Spiel. Du schaust hin, und irgendwie weißt du, was geht. Dein Gehirn hat die Arbeit für dich erledigt. Wenn du heute noch am Leben bist, hat dein Gehirn es offenbar jedes Mal richtig gemacht.

    Zurück zum Billard. Autopilot ist: wo du und wie du am Brett stehst, wenn du den Stoß machen willst. Sie triffst du keine bewusste Entscheidung, Du gehst ans Brett und irgendwie finden sich die richtigen Stellen für deine Füße. Hand auf den Tisch: Autopilot. Du bleibst außerhalb der Kickszone am Ball: Autopilot. Und dann Instinkt, Gefühl: Wie dick wird der Ball getroffen mit angedeutetem Zug, etwas Linkseffet, dem richtigen Tempo? Für die meisten Spieler sind nicht einmal das bewusste Entscheidungen. Sie überlassen das dem gleichen Teil ihres Gehirns, der beschließt, den LKW zu überholen oder hinter ihm zu bleiben. Warum? Weil dieser Bereich  deines Gehirns viel schlauer ist als du. 

    Ich hab´ versprochen, dass dies alles etwas mit der Kälte in La Baule zu tun habe. Hat es auch. Wenn sich die Tischbedingungen ändern, geraten Autopilot und Instinkte durcheinander. So, wie es laufen sollte, läuft ´s nicht mehr; wir werden unsicher. Beispiel: Ich vertausche die Schalter für den Blinker und den Scheibenwischer in deinem Auto. Ich garantiere dir, du betätigst den falschen nicht ein, nicht zwei,  sondern 137 Mal. Der Autopilot ist defekt. Ein anderes Beispiel: Du fährst mit der Brille deiner Oma auf der Nase. Du wirst keinen Lastwagen überholen, weil du deiner Einschätzung nicht mehr vertraust, du bist dir nicht mehr sicher. 

    Einem extrem langer wie ein extrem kurzer Tisch sind schwierig genug. Aber wenn sich der Tisch während der Partie ändert, wird es vertrackt. Gestern hast du ihm vertrauen können, jetzt lügt er dich an. Gestern konntest du vorher sagen, was rauskommt, heute stehst du da und wartest und hoffst. Gestern hast du instinktiv gespielt und fast jedes Mal richtig gelegen.  Jetzt sind deine wichtigsten Werkzeuge kaputt, und du musst über alles ENTSCHEIDEN. Erst das rechte Bein nach vorn, und dann ziehe ich ...   

    Wenn du im Dreiband ernsthaft etwas leisten willst, dann denk´ dran: Unbewusste Entscheidungen sind fast immer besser als die bewussten, und sie sind präziser.

    Für mich war es keine Überraschung, wie gut Martin Horn mit den schwierigen Bedingungen umgehen konnte. Er hat schon lange begriffen, dass du dich nie mit einem Tisch streiten solltest. Semih´s Spiel war am stärksten von der Veränderung beeinträchtigt, gerade weil es unter den Bedingungen am Samstag so perfekt war. Was für ein Comeback der Türke geschafft hat! Zweimal Bronze bei Weltmeisterschaften, Silber bei einem Welt-Cup und jetzt Weltrekord. Weißt du was? Ich gönne ihm noch mehr: mindestens einen weiteren ganz großen Sieg im Herbst seiner Karriere.

    Martin Horn hat es geschafft! Weltcupsieg in La Baule

    Gepostet von Markus SCHÖNHOFF am 28. Oktober 2018 auf Kozoom.com


    Martin Horn hat es geschafft! Weltcupsieg in La Baule

    Kozoom Studio
    Martin Horn gewinnt den Weltcup in La Baule im Finale gegen Jae-Ho Cho aus Korea

    LA BAULE - Mit standing ovations wurde Martin Horn um 17.15 Uhr bejubelt. Es war der Zeitpunkt, an dem Jae-Ho Cho den Ausgleich und die Verlängerung im Finale verpasste. Martin Horn hatte damit das Finale beim Weltcup im französischen La Baule gewonnen. Mit ultraknappen 40:39 in 23 Aufnahmen besiegte er den Koreaner Jae-Ho Cho und kann damit den zweiten Weltcupsieg seiner erfolgreichen Karriere hinzufügen.

    Er ist zudem der erste Spieler weltweit, der aus der Pre-Quali kommend (ab Mittwoch) es bis ins Finale schaffte und dieses dann auch noch gewann. Eine phänomenale Leistung des Deutschen und zugleich auch die Rückkehr in die absolute Weltspitze. In der aktuellen Weltrangliste machte er einen Sprung bis auf Platz 23 und kann bis Jahresende, bei noch einem ausstehenden Weltcup (Korea Weltcup wird Horn nicht spielen) die Top20 erreichen. Eine nicht ganz unwichtige Marke, denn diese bedeutet das Ticket für die lukrativen 3CC Masters, von denen es im kommenden Jahr fünf Turniere geben soll. 

    Das Finale des Weltcups sah in der ersten Hälfte zwei nervöse Gegner. Beide haben in ihrer Karriere bereits ein Turnier gewonnen. Beide bei einem Weltcup in der Türkei. 2014 gewann Jae-Ho Cho in Istanbul den Weltcup vor seinem Landsmann Sung-Won Choi. Bereits 2009 gewann Martin Horn noch im Satzsystem seinen Weltcup in Antalya. Er besiegte im Finale den Holländer Dick Jaspers. Neun Jahre später hat er zum zweiten Mal einen Weltcup gewonnen. 

    Nach 15 Aufnahmen des Endspiels ging es in die Pause. Cho führte hauchdünn mit 20:18. Nach 18 Aufnahmen stand es 22:23 aus der Sicht von Horn. Nach 21 Aufnahmen stand es 31:33 aus der Sicht des Deutschen. So langsam ging es Richtung Ende und die Zuschauer, wahrscheinlich auch die Spieler, ahnten, dass es eine Verlängerung geben könnte. Horn wollte dies natürlich vermeiden und tat sein bestes dafür. In der 23.Aufnahme nutzte er seine Chance und beendete das Match zum 40:36. Vier Punkte fehlten nun zum Remis und zur Verlängerung. Die ersten drei davon löste der Koreaner ohne Schwierigkeiten. Der vierte stellte sich als Vorbänder, der durchaus machbar schien. Doch dieser letzte Punkt blieb aus. Zwei Zentimeter zu lang auf Ball 2 und damit keine Chance auf den Ausgleich. Der Deutsche Meister riss die Arme in die Luft, warf dem Publikum Küsse zu und wurde vom Saal gefeiert. Ein emotionaler Moment für den Sieger, der sich bei der anschließenden Siegerehrung noch einmal feiern lies. 

    Zwischen den beiden Weltcupsiegen liegen nicht nur neun Jahre, sondern auch eine ganze Reihe von einschneidenden Momenten, die Martin Horn verkraften musste. Viele Jahre gehörte er zu den Top10 der Welt, brauchte keine langen Qualifikationen spielen und gehörte zu den gesetzten Spielern. Dann jedoch gab es einen Leistungssprung im globalen Dreiband und Martin Horn fiel aus dem Premium-Bereich heraus. Nun hieß es, sich bereits vorher zu beweisen, um das Ticket für die Endrunde zu bekommen. Es fiel ihm sichtlich schwer und irgendwann verlor Horn die Geduld. Der Rückzug aus dem Weltcup 2013 war zu diesem Zeitpunkt vielleicht die genau richtige Entscheidung, genauso richtig, wie seine Rückkehr Anfang diesen Jahres. Nach 2013 verlor er seine geliebten Eltern, was ein großer persönlicher Verlust war und es schwer machte, die gewohnten Top-Leistungen abzurufen. Plötzlich war er nicht mehr der Held, nicht mehr der Weltklassemann aus Deutschland. Ein ums andere Mal wurden die Ziele in Viersen und bei der EM in Brandenburg verfehlt. Es blieb zunächst bei Achtungserfolgen in Lausanne und bei den Verhoeven Open in New York, wo seine alte Stärke aufblitzte. Und es blieben seine geliebten Liga-Wettbewerbe, in denen er nach wie vor der gefürchtete Gegner war und ist. Dann kam 2016 Hurghada und ein Tourist namens Martin Horn wollte mal schauen, wie weit es für ihn gehen kann. Er pflügte sich durch sämtliche Quali-Runden und schaffte es bis ins Halbfinale. Dort verlor er gegen Dick Jaspers, doch er hatte den Respekt der gesamten Billardwelt endgültig zurück gewonnen. Das war sicher die Geburtsstunde eines geplanten Comeback. Es dauerte noch ein Jahr, bis 2017 feststand, dass er wieder zurück ist. 

    Und dann kommen sie, die Rückschläge, die jeder fürchtet und einen zweifeln lassen, ob es alles so klappt, wie man sich das denkt. Der Dreibandsport befindet sich weiterhin auf einem unglaublichen Weg. Martin Horn´s Comeback trifft auf eine Zeit, in der viele Spieler und einstige Konkurrenten noch einmal angreifen wollen und sich am Preisgeldkuchen bedienen möchten. Warum sollte es ausgerechnet der Deutsche schaffen. Aber Martin Horn hat es geschafft. Niemand kann ihm etwas anhaben. Er ist aus einem unnützen Streit mit der DBU möglicherweise gestärkt hervorgegangen, hat die Nichtnominierung für die Weltmeisterschaft am Ende hingenommen, wenngleich auch nicht ohne Widerstand. In La Baule spielte er ohne Bundesadler auf der Brust, was an sich nicht schlimm ist, aber den Funktionären der DBU dennoch zu denken geben sollte. 

    Martin Horn hat in La Baule nacheinander mit Torbjörn Blomdahl, Marco Zanetti und Frederic Caudron, drei der absoluten Weltstars geschlagen. Das Halbfinale gegen den belgischen Weltranglistenersten war eine taktische Meisterleistung allererster Güte. Caudron versuchte dem Deutschen sein Spiel aufzuzwingen. Selbst viele Punkte machen und möglichst keine Positionen hinterlassen. Das gelang tatsächlich in der Anfangsphase. Nach nur 6 Aufnahmen ging es mit einer 21:10 Caudron Führung in die Pause. Zwei Aufnahmen später gab es die Maximalführung von 25:10. Dann aber spielte Horn meisterhaft. Die Verteidigung stand perfekt und Caudron verfehlte ein ums andere Mal die Punkte. Bis zur 16.Aufnahme dauerte es und dann hatte Horn den Rückstand aufgeholt. Wieder folgten ein paar Fehlaufnahmen, bis ab der 22 Aufnahme die Schlußattacke kam. Beim Stand von 30:29 für Horn folgten 4, 4 und 2 Punkte in den folgenden drei Aufnahmen und das Partieende. 10 Punkte benötigte Caudron zum Ausgleich, von denen vier gelangen. Martin Horn war damit im Finale.

    La Baule 2018 hat viele Geschichten zu erzählen. Aus deutscher Sicht ist der Sieg von Martin Horn unvergleichlich. Respekt aber auch vor dem beherzten Debut des Berliners Lukas Stamm, der eine Runde überstand und am Dienstag nicht ohne Chancen ausschied. Dustin Jäschke überzeugte ebenfalls mit einem guten Mittwoch, bevor er dann am Donnerstag nicht mehr mithalten konnte. Da war es Horn, der etwas glücklich doch noch den Gruppensieg schaffte, obwohl er sein erstes Match gegen Tonny Carlsen verloren hatte. Ab dem Zeitpunkt verlor er dann nichts mehr. Sechs Partien hintereinander verließ er das Billard als Sieger, bis zum Weltcupsieg.

    Semih Sayginer, der im zweiten Halbfinale gegen Jae-Ho Cho mit 26:40 in 22 Aufnahmen verlor, sorgte in Frankreich für die beste Einzelleistung. Im gestrigen Viertelfinale gewann er gegen den Weltmeister Dick Jaspers mit 40:25 in nur 6 Aufnahmen. Es ist die beste jemals gespielte Weltcuppartie und wird in die Rekordlisten der UMB Einzug finden. Neben diesem Supermatch gab es gleich eine ganze Reihe von bemerkenswerten Einzelleistungen. Da war die 9 Aufnahmen Partie von Caudron gegen Cenet. In 10 Aufnahmen war Robinson Morales im Ziel. In 11 Aufnahmen Jeremy Bury und in 13 Aufnahmen sein Landsmann Gwendal Marechal. Martin Horn gewann in 14 Aufnahmen gegen Blomdahl und ebenfalls erwähnenswert ist die 15er Serie von Ding Nai Ngo, die zum Ausgleich gegen Dion Nelin nach 17 Aufnahmen führte.

    Den Abschluß unter eine bemerkenswerte Woche soll das Sieger-Statement von Martin Horn bilden: 19:05 Uhr - „Ich kann es immer noch nicht fassen. Ich war in den letzten drei Tagen wie in einem Tunnel. Heute waren die Bedingungen nicht ganz einfach. In der Halle war es ziemlich kalt und die Tische sehr kurz. Ich konnte mich wohl am besten drauf einstellen.“ Und zur Bedeutung des Weltcupsieges. „Ich schätze dieses Sieg höher ein, als den von 2009 in Antalya. Damals gab es nur einen starken Koreaner, keinen einzigen Vietnamesen und insgesamt war die Leistungsstärke mit heute nicht vergleichbar.“ Die nächsten Pläne? „Ich konzentriere mich nun voll und ganz auf Bad Wildungen. Ich will meinen Titel verteidigen und habe auch deshalb den Weltcup in Korea abgesagt. Ich freue mich auf die Deutsche und werde mich gut vorbereiten.“

    Das ist auch der Ausblick für die übernächste Woche. Denn dann finden die Deutschen Meisterschaften statt und für alle, die unseren Weltcupsieger LIVE am Billard sehen möchte, ist der hessische Kurort Bad Wildungen ein lohnenswertes Ziel

    Endklassement Top16

    1. Martin HORN (DE) 10 - 2,020 - 13

    2. Jae-Ho CHO (KR) 8 - 1,970 - 11
    3. Frederic CAUDRON (BE) 6 - 2,053 - 18
    3. Semih SAYGINER (TR) 6 - 1,921 - 12
    5. Dick JASPERS (NL) 4 - 2,282 - 12
    6. Minh Cam MA (VN) 4 - 1,919 - 9
    7. Marco ZANETTI (IT) 4 - 1,864 - 12
    8. Dani SANCHEZ (ES) 4 - 1,830 - 11
    9. Jeremy BURY (FR) 2 - 2,172 - 11
    10. Tayfun TASDEMIR (TR) 2 - 2,121 - 9
    11. Jung Han HEO (KR) 2 - 1,921 - 9
    12. Murat Naci COKLU (TR) 2 - 1,809 - 11
    13. Dinh Nai NGO (VN) 2 - 1,666 - 15
    14. Quyet Chien TRAN (VN) 2 - 1,543 - 6
    15. Dion NELIN (DK) 2 - 1,512 - 11
    16. Birol UYMAZ (TR) 2 - 1,428 - 11

    Vor einer fantastischen Kulisse fand das Endspiel von La Baule statt. 

    Nur knapp um einen Punkt verfeglte Cho den Ausgleich und damit die Verlängerung

    Er ist zurück in der absoluten Weltspitze und ab 08.11. bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Wildungen im Einsatz

    40 in 6 - neuer Weltcuprekord durch Sayginer; Horn im Halbfinale

    Gepostet von Markus SCHÖNHOFF am 27. Oktober 2018 auf Kozoom.com


    40 in 6 - neuer Weltcuprekord durch Sayginer; Horn im Semi

    Kozoom Studio
    Semih Sayginer ist seit 18:00 Uhr Rekordhalter mit der besten Weltcuppartie - 40 in 6 gegen Weltmeister Jaspers

    LA BAULE - In diesen Tagen des Weltcups von La Baule fällt es schwer, die richtige Überschrift für einen Artikel zu finden. Es sollte die Kurzfassung eines ganz besonderen Momentes sein. Ein Moment, der eine sportliche Bedeutung hat, der vielleicht für den deutschen Billardsport wichtig ist, oder der das Highlight des Tages war. All dies, und ja - auch den deutschen Billardsport betreffend - passiert in diesen Tagen. Man mag es kaum glauben, aber es gibt immer noch Steigerungen. Immer noch gibt es Potential für weitere Rekorde, weshalb dieser Bericht auch mit ein paar Zahlen beginnen soll.

    Die Top10 vor dem Finaltag

    Frederic Caudron 2,400 GD - 18 HS

    Martin Horn 2,352 GD - 13 HS

    Semih Sayginer 2,222 GD - 12 HS

    Jae-Ho Cho 2,142 GD - 11 HS

    Dick Jaspers 2,282 GD - 12 HS

    Minh Cam Ma 1,919 GD - 8 HS

    Dani Sanchez 1,867 GD - 11 HS

    Marco Zanetti 1,864 GD - 12 HS

    Jeremy Bury 2,172 GD - 11 HS

    Tayfun Tasdemir 2,121 GD - 8 HS

    Wahrscheinlich erleben wir in La Baule den stärksten Weltcup aller Zeiten. In der Breite und in den Einzelleistungen gibt es aktuell nichts vergleichbares. 

    Die Tageszusammenfassung beginnt mit unserem Martin Horn. Am Ende des Tages steht die Teilnahme am Halbfinale zu Buche. Mehr noch! Martin Horn besiegte heute im Viertelfinale den großen Italiener Marco Zanetti und hält nach drei gespielten Partien der Hauptrunde bei schwindelerregenden 2,352 GD. Es ist sein bislang stärkstes internationales Turnier und jetzt schon ein mächtiger Schritt zurück in die absolute Weltspitze. Am Vormittag gegen den Koreaner Jung Han Heo trat Martin Horn von Beginn gleich die Flucht nach vorn an. Nach nur 7 Aufnahmen ging es mit dem Stand von 22:6 in die Pause. Dann folgten 6 Fehlaufnahmen und der Anshcluß von Heo zum 21:23. Nach 18 Aufnahmen stand es dann plötzlich 31:31 und manch Fan ahnte schlimmes. Aber dann kam der Schlußakkord in Form einer 9er Serie zum Partieende. Damit war das Viertelfinale erreicht, wo der Italiener wartete.

    Wieder ging es von Beginn an brutal zur Sache. Nach 6 Aufnahmen hatte Horn bereits 21 Punkte. Aus der Pause kam Zanetti mit einer 10er Serie heraus zum 21:19. Dann folgte eine Durststrecke des Italieners, die Horn zum zweiten Angriff nutzte. Nach 18 Aufnahmen war das Match dann vorbei und unser Deutscher Meister hatte mit 40:30 gewonnen.

    Das wohl spektakulärste Highlight des Tages passierte in der zweiten Viertelfinalrunde zwischen Weltmeister Dick Jaspers und Semih Sayginer. Zu Erinnerung: Beim Weltcup in Blankenberge trafen beide im Finale aufeinander - Jaspers siegte. Bei der Weltmeisterschaft war es das Halbfinale, dass beide zusammen brachte - Jaspers siegte! Nun also das Viertelfinale und diesmal gewann Sayginer. Soweit die schlichte Mitteilung. An dem Ergebnis selbst gibt es aber garnichts schlichtes. Sayginer, der türkische Magier, besiegte den Weltmeister in unglaublichen 6 Aufnahmen mit 40:25. Oder anders ausgedrückt mit 6,666 Durchschnitt zu 4,166. Oder noch anders - mit der besten Partie, die jemals im Weltbillard gespielt wurde. Beide zusammen bringen es auf 5,4 Durchschnitt, was ebenfalls eine Weltbestleistung darstellt. Bereits nach 5 Aufnahmen war Sayginer bei 38 Punkten angekommen. Jaspers hatte 13 Punkte und erhöhte mittels einer 12er Serie seine Bilanz auf 25 Punkte. Sayginer beendete daraufhin das Match und nahm die Ovationen der Zuschauer in Empfang.

    Morgen wird Sayginer im Halbfinale gegen den Koreaner Jae HO Cho spielen, der als einziger Asiate übrig geblieben ist. Cho besiegte im Viertelfinale den Spanier Dani Sanchez mit 40:19 in 18 Aufnahmen und liegt nach drei Partien bei 2,142 GD. Zuvor gewann Cho gegen Nelin mit 40:22 in 17 Aufnahmen. 

    Im ersten Halbfinale um 11:00 Uhr trifft in La Baule Martin Horn auf den Belgier Frederic Caudron. Die Billardwelt dürfte sich einig darüber sein, dass Caudron der Favorit ist. Aber was heisst das schon! Martin Horn befindet sich in einer Ausnahmeform und hat, dass ist nicht unwichtig, erst vor einer Woche den Weltranglistenersten in Elversberg geschlagen. In La Baule besiegte er mit Torbjörn Blomdahl und Marco Zanetti die absoluten Routiniers der Szene. Zwei Spieler, die mit allen Wassern gewaschen sind, konnten unserem Meister nichts anhaben.

    Warum sollte das morgen anders sein? Martin Horn: „Ich bin total happy im Moment und freue mich auf das Halbfinale. Was gibt es Schöneres, als gegen den im Moment besten Spieler der Welt zu spielen. Und ich habe heute echt gut performt, fühle die kurzen Tische super. Und am Donnerstag dachte ich schon, dass ich die Endrunde garnicht erst erreiche. Dann haben aber Forthomme und Carlsen für mich gespielt. Man kann auch mal Glück haben….“

    Und für den deutschen Billardsport gilt wohl: Was gibt es Schöneres, als einen Deutschen Spieler im Halbfinale eines der wichtigsten Turniere der Welt zu sehen! 

    Martin Horn befindet sich in Ausnahmeform und triftt im Halbfinale morgen 11:00 Uhr auf Frederic Caudron

    Zum vierten Mal in diesem Jahr erreicht Caudron bei einem Weltcup das Halbfinale. Kann Martin Horn ihn schlagen?

    Jae-Ho Cho spielt um 13:00 Uhr im zweiten Halbfinale gegen den türkischen Magier Semih Sayginer. 

    Unser Vereinsmitglied Jürgen Adler ist am 16.Oktober 2018 verstorben.



    Wir sind tief betroffen vom unerwarteten und plötzlichen Ableben und nehmen in stiller Trauer Abschied von unserem lieben Sportkameraden Jürgen Adler.
    Mit 45 Jahren ist er viel zu früh gegangen.

    Die Beerdigung findet am 29. Oktober 2018 um 15:00 Uhr auf dem Waldfriedhof (Neuer Freidhof) am Kirschenweg in Viernheim statt.

    Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und Angehörigen.

    In tiefer Trauer
    Mannheimer Billardfreunde

    Arnim Kahofer holt 16.Staatsmeistertitel im Einband

    Originalbericht von Andreas Kronlachner

    Dreiband-Mannschaftsvizeweltmeister Arnim Kahofer hat bei der 75. Einband Staatsmeisterschaft in Wien seine Allround-Qualitäten erneut unter Beweis gestellt.

    Der 44-jährige Wiener bezwang in seinem Heimatverein Wiener Billard Assoziation im Endspiel Einband-Titelverteidiger Gerhard Ralis vom Billard Sportklub Augarten klar mit 150-31 und revanchierte sich damit für die Finalniederlage des Vorjahres.

    Für Kahofer war es bereits Einbandtitel Nummer 16. Mit einem Punktedurchschnitt von 8,571 und einer Höchstserie von 73 gingen auch die weiteren Turnierbestleistungen auf das Konto des Ausnahmekönners, der sich in dieser Disziplin bei den im Mai 2019 in Brandenburg an der Havel stattfindenden Europameisterschaften Medaillenchancen ausrechnet.

    War im Finale gegen Gerhard Ralis der dominierende Mann – Arnim Kahofer – Foto (c) ÖBU/AK

    „Mein Fokus war in den letzten Wochen primär bei Dreiband und ich habe die Staatsmeisterschaft als erste Bestandsaufnahme im Hinblick auf die EM gesehen. Trotz der sehr kurzen Vorbereitung war die Leistung ganz in Ordnung. Für die EM ist aber auf alle Fälle ein deutlich intensiveres Trainingsprogramm geplant und das Ziel in Brandenburg ist natürlich eine Medaille“ so Kahofer, der am Dienstag zum nächsten Dreiband-Highlight, dem Weltcup in La Baule an der französische Atlantikküste aufbricht.

    Im Spiel um den dritten Platz setzte sich der für den 1. Potterndorfer Billardsportklub antretende Wiener Neustädter Andreas Reicher gegen Lokalmatador Walter Gugumuck aus Wien durch.

    Endergebnis 75. Staatsmeisterschaft im Einband, Wien:
    1. Arnim Kahofer (WBA – Wiener Billard Assoziation) – Punktedurchschnitt 8,571, Höchstserie 73
    2. Gerhard Ralis (AUG – Billard Sportklub Augarten) – 4,537 / 29
    3. Andreas Reichner (WRN – 1. Pottendorfer Billardsportklub) – 3,310 / 25
    4. Walter Gugumuck (WBA – Wiener Billard Assoziation) – 2,057 /22

    Weitere Informationen:
    Statistik Einband Staatsmeister: http://www.bsvoe.com/einband-mb/

    Dreiband - Weltcup - La Baule (FRA)

    Weltcup La Baule (FR) - Wer kann Caudron noch einholen?

    Gepostet von Markus SCHÖNHOFF am 20. Oktober 2018 auf Kozoom.com

    Weltcup La Baule (FR) - Wer kann Caudron noch einholen?

    Kozoom Studio
    Das Podium von 2017 mit Torbjörn Blomdahl als strahlender Sieger

    LA BAULE - Ab Montag heisst es wieder - Weltcup-Time! Im französischen La Baule an der Atlantikküste findet der fünfte Weltcup des Jahres statt. Es ist die dritte Ausgabe nach 2016 und 2017 und alles deutet darauf hin, dass es vorläufig auch das letzte Mal sein wird. Sorgen um genug Ausrichter muß man sich dennoch nicht machen, denn seit langem steht fest, dass die Niederlande mit einem Weltcup-Comeback aufwartet. Nach La Baule findet in Korea die sechste Station und wie üblich in Hurghada das Weltcupfinale statt. Spätestens dann wird feststehen, wer die Gesamtwertung des Jahres 2018 gewinnt. Es ist nur eine von vielen offenen Fragen, die in La Baule Spannung versprechen. 

    Die Weltcupwertung wird aktuell mit großem Abstand von Frederic Caudron angeführt. Der Belgier gewann in Antalya und in Porto und stand in Ho-Chi-Minh auf dem Podium. Mit einem Abstand von 100 und mehr Punkten folgen Sayginer und Tasdemir, bevor der Weltmeister Dick Jaspers kommt. Jaspers gewann den Weltcup in Blankenberge und hinter ihm folgt Quyet Chien Tran, der Sieger von Ho-Chi-Minh. Da es für einen Weltcupsieg 80 Punkte gibt, wird Caudron diese Führung nicht verlieren. 

    Gesetzte Spieler: Frederic Caudron (BE), Eddy Merckx (BE), Haeng-Jik Kim (KR), Marco Zanetti (IT), Dick Jaspers (NL), Jung Han Heo (KR), Sung-Won Choi (KR), Jae-Ho Cho (KR), Mrat Naci Coklu (TR), Torbjörn Blomdahl (SE), Sameh Sidhom (EG), Quyet Chien Tran (VN), Daniel Sanchez (ES), Nguyen Quoc Nguyen (VN), Wildcards: Semih Sayginer (TR), Jeremy Bury (FR), Pierre Soumagne (FR)

    Weltcup-Zwischenstand nach 4 Turnieren

    1. Frederic Caudron 214 Pkt.
    2. Semih Sayginer 114 Pkt.
    3. Tayfun Tasdemir 104 Pkt.
    4. Dick Jaspers 104 Pkt.
    5. Quyet Chien Tran 101 Pkt.
    6. Eddy Merckx 98 Pkt.
    7. Dinh Nai Ngo 96 Pkt.
    8. Jung Han Heo 86 Pkt.
    9. Murat Naci Coklu 86 Pkt.
    10. Sung Won Choi 78 Pkt.

    Die beiden bisherigen Ausgaben beeindruckten durch eine geräumige, erfreulich hell gehaltene Turnierhalle. An der Ausrichtung gab es nichts auszusetzen und die Spieler dankten es mit hervorragenden Leistungen. 2016 gewann Murat Naci Coklu seinem zweiten Weltcup nach Istanbul 2015. Im Finale besiegte er den glücklosen Dani Sanchez mit 40:20 in 21 Aufnahmen. Gemeinsame Dritte wurden Marco Zanetti und Torbjörn Blomdahl. Im vergangenen Jahr schlug dann die große Stunde des Schweden. Im Finale besiegte er den favorisierten Belgier Caudron in 17 Aufnahmen mit 40:25. Für Blomdahl war es zugleich der letzte Sieg bis dato. Es folgten gesundheitliche Probleme und der Kampf zurück zu alter Form. Ganz der Alte ist er noch nicht wieder, aber auf dem besten Weg dahin. Beim Sieg gegen Marco Zanetti in Kairo sah man, wie sehr er sich freute, auch wenn er anschließend ausschied. 

    Podium 2016
    1. Murat Naci Coklu (TR) 1,980 - 9
    2. Daniel Sanchez (ES) 1,636 - 16
    3. Torbjörn Blomdahl (SE) 1,795 - 9
    3. Marco Zanetti (IT) 1,632 - 6

    Podium 2017
    1. Torbjörn Blomdahl (SE) 2,020 - 12
    2. Frederic Caudron (BE) 1,947 - 15
    3. Myung Woo Cho (KR) 1,855 - 12
    3. Xuan Cuong Ma (VN) 1,707 - 8

    Neun Deutsche Spieler sind in La Baule dabei. Zwei weitere stehen auf der Reserveliste ganz oben, allerdings ist nicht bekannt, ob sie die Reise auf gut Glück antreten. Naja, Urlaub kann man in La Baule auch machen! Jäschke und Horn sind unsere besten Eisen im Feuer. Immer noch müssen sie eine schwierige 30 Pkt-Quali-Runde überstehen, in der einfach alles passieren kann. Es fehlt noch ein richtig gutes Ergebnis zum Aufstieg in die letzte Quali-Runde.

    Erfreulich und mit einiger Spannung wird ein deutsches Weltcup-Debut erwartet. Lukas Stamm wechselte im Sommer von der Berliner Billardakademie zum BC Stuttgart. Dessen Sponsor ermöglichte ihm nun die Teilnahme in La Baule. Lukas Stamm gilt seit Jahren als eines der größten Talente, ist Schüler von Jürgen Kühl und hat einen unbändigen Trainingseifer. Dieser brachte ihm auch den Gesamtsieg beim sommerlichen German Grand Prix, der aus drei Turnieren bestand. Nun also sein Debut in der internationalen Klasse. Gemeinsam mit 6 weiteren Deutschen wird Lukas Stamm bereits am Montag ins Geschehen eingreifen.

    Deutsche Teilnehmer 2018 (Weltranglistenplatz)
    Dustin Jäschke (44) PQ - Mittwoch
    Martin Horn (45) PQ - Mittwoch
    Lukas Stamm (541) PPPQ - Montag
    Hamed Mohssen (192) PPPQ - Montag
    Karsten Witte (298) PPPQ - Montag
    Frank Spruzina (278) PPPQ - Montag
    Peter Ehrhardt (312) PPPQ - Montag
    Frank Sudar (736) PPPQ - Montag
    Gürhan Kabak (448) PPPQ - Montag

    Die Deutschen Billardmeisterschaften 2018 stehen in den Vorbereitungen.

    Bericht von Achim Gharbi - Herausgeber des Billardmagazin TOUCH

    Vom 3. - 11. November wird die Wandelhalle im nordhessischen Bad Wildungen zum wiederholten Male zum Mekka der Queue-Spezialisten.
    An den neun Turniertagen werden in den vier populären Billard-Disziplinen insgesamt 35 neue Deutsche Meister gekürt.

    Volkssport Poolbillard
    Den Löwenanteil an Teilnehmern stellt dabei die Sparte Poolbillard, die in vier verschiedenen Klassen und vier verschiedenen Disziplinen ihre Meisterinnen und Meister ermittelt.
    Poolbillard gilt als eine der Volkssportarten, da laut einer Erhebung der Uni Mainz aus dem Jahr 2017 rund 7 Mio. Bundesbürger ein Mal pro Woche zum Poolqueue greifen. In Bad Wildungen werden nun die Besten der Besten zu bewundern sein.

    TV-Renner Snooker
    Rund geht es aber auch an den insgesamt vier Snookertischen, auf denen die Titelträger der Damen, Herren und Senioren ermittelt werden. Dank der steten TV-Übertragungen auf Eurosport sind die Stars der Szene wie Ronnie O’Sullivan oder Mark Selby vielen deutschen Sportfans ein Begriff. Internationale Turniere wie die German Masters erfreuen sich hierzulande eines großen Zuschauerzuspruchs. Mit Lukas Kleckers und Simon Lichtenberg hat Deutschland endlich auch wieder Profis bei der Main Tour am Start.In Bad Wildungen messen sich nun die nächsten möglichen Kandidaten für den Sprung ins Profi-Geschäft.

    Faszination Karambol
    Die wohl größte Präzision ist bei der Königsdisziplin des Karambolage-Billards, der Disziplin Dreiband, gefordert. Wie an der Schnur gezogen laufen die Kugeln über mehrere Meter, um dann durch Karambolagen Punkte zu erzielen. Gerade in den Achtzigern und frühen Neunzigern erfreute sich Dreiband dank der Übertragungen in der ARD-Sportschau großer Beliebtheit und Namen wie Raymond Ceulemans und auch dem heute noch aktiven Torbjörn Blomdahl waren den Sportfans ein Begriff. In Bad Wildungen sind aber nicht nur die Dreiband-Spezialisten am Start, sondern auch die sogenannten Technik-Disziplinen wie Freie Partie oder Cadre ermitteln ihre Meister. Ein weiterer Höhepunkt werden die Darbietungen der Artistique-Spieler sein, die die Gesetze der Physik scheinbar aushebeln werden.

    Aufstrebende Billardisziplin Kegel
    Sehr interessant, wenngleich für viele immer noch Neuland, sind die Kegelbillard-Varianten auf den taschenlosen Karamboltischen. Es wird unterschieden zwischen den Disziplinen mit großen und kleinen Kegeln, wobei sich auch die Tischgrößen und die Regularien unterscheiden. Das traditionelle Kegelbillard-Spiel BK2-kombi auf dem kleinen Karamboltisch wird schon seit Jahren auf den Deutschen Meisterschaften ausgetragen. Diese Disziplin ist aktuell nicht in allen Bundesländern vertreten. Deutlich mehr verbreitet ist das aus Italien stammende 5-Kegel-Spiel auf dem großen Karambolagetisch. Diese Disziplin hat in den letzten Jahren einen kleinen Siegeszug angetreten und sich einer wachsenden Fan- und Spielergemeinde erfreut. Das Spiel erhebt höchste Anforderungen an Präzision, Kreativität und Taktik. Die italienischen Topspieler sind im Gegensatz zur deutschen Elite allesamt Profis. Dennoch gelingt es den DBU-Sportlern immer mal wieder, den Azzurri sportlich ein Bein zu stellen. Um nun auch dem Kegel-Spiel auf dem kleinen Tisch zu einem (internationalen) Boom zu verhelfen, wurde die Disziplin Eurokegel entwickelt. Die Regeln und das Material wurden vereinheitlicht und die internationale Anerkennung liegt vor, so dass diese Disziplin nun bei den Deutschen Meisterschaften seine Premiere in Form eines Demonstrationswettbewerbes feiert.

    Allgemeines
    Insgesamt haben sich rund 450 verschiedene Sportlerinnen und Sportler für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Manche von ihnen sind in gleich in mehreren Disziplinen ihrer Billardsparte am Start und könnten so möglicherweise zu mehrfachen Medaillengewinnern avancieren. Die Meisterschaften starten täglich um 09:00 Uhr und können bis ca. 21:00 Uhr live in der Wandelhalle im Bad Wildunger Kurpark verfolgt werden.

    Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, stehe ich Ihnen gerne Herr Achim Gharbi per E-Mail oder Telefon zur Verfügung,

    Mit freundlichen Grüßen, Achim Gharbi
    Leitung DM-Öffentlichkeitsarbeit Mobil 0151 / 61 41 66 32
    Ausschreibung / DM-Programmheft /  DM-Ergebnisse ab 03.11.2018
    Spielort: Wandelhalle An der Georg-Viktor-Quelle 3 34537 Bad Wildungen Tel: 05621 / 96 79 60
    Veranstalter: Deutsche Billard-Union Gustav-Heinemann-Ufer 56 50968 Köln Telefon: 0221 / 34 02 94 55

    Außerordentliche Mitgliederversammlung am Montag, den 15.10.2018

    Liebe Mannheimer Billardfreunde,

    aus gegebenem Anlass werden wir am kommenden Montag, den 15.10.2018 um 19:00 Uhr in unseren Clubräumen eine außerordentliche Mitgliederversammlung durchführen.

    Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.

    Mit sportlichem Gruß

    Matthias Aichele
    1. Vorsitzender

    Verlegung des 1. Karambolspieltags

    Aufgrund einer Verlegungsanfrage der BF Pforzheim, der unsere Mannschaft selbstverständlich zugesagt hat,
    findet der 1. Karambol-Spieltag der Verbandsliga nicht am 13.10.2018 sonder am 17.11.2018 statt.

    Die Topspieler und das große Geld 2018

    Gepostet von Markus SCHÖNHOFF am 10. Oktober 2018 auf Kozoom.com


    Die Topspieler und das große Geld 2018

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    Dick Jaspers rückte nach seinem Sieg bei der Weltmeisterschaft in Kairo in der Preisgeldrangliste auf Platz drei vor.

    Kairo - 20.000 € Preisgeld erhielt Dick Jaspers für seinen vierten Weltmeistertitel am vergangenen Samstag in Kairo. Damit gehört er nun im Jahr 2018, in dem die gesamten Preisgelder einen gewaltigen Sprung machten, zu den drei bestbezahlten Billardspielern der Welt. Der Belgier Frederic Caudron, der das McCreery-Turnier in New York gewann und allein dort 135.000 € verdiente, rangiert mit gesamt 221.000 € an der Spitze der Preisgeldrangliste, gefolgt von Eddy Merckx mit 155.800 € und nun Dick Jaspers mit 115.000 €.

    Der niederländische Billardjournalist Bert van Manen verwaltet in diesem Jahr diese Statistik, in dem nur die Preisgelder bei den großen Meisterschaften und Turnieren berücksichtigt werden.

    Die Weltspitze im Dreiband hat nach vielen Jahren bescheidener Einkünfte nun endlich den Status von Profisportlern erreicht. Raymond Ceulemans, die 81-jährige Billardlegende und seit letzter Woche neues Ehrenmitglied des Weltverbandes UMB, hat in seiner fabelhaften Karriere 35 Weltmeisterschaften gewonnen (21 im Dreiband), wurde dafür aber in den frühen Jahren nur mit Pokalen und Trophäen belohnt. Der Großmeister erlebte den Übergang zu den großen Geldveranstaltungen leider nicht als aktiver Spieler.

    Die Belgier Frederic Caudron und Eddy Merckx waren im Sommer die bestbezahlten Spieler mit Siegen beim McCreery Turnier (Caudron), dem 3CC Masters in Seoul (Merckx) und den Verhoeven Open in New York (Merckx). Der Vietnamese Quyet Chien Tran gewann den LG Cup (60.000 €) und erhielt damit einen Siegerscheck, für den normale Werktätige in seinem Land rund 25 Jahre arbeiten gehen müssen. Die in der Statistik dargestellten Einnahmen stammen aus den großen internationalen Turnieren. Nicht berücksichtigt sind Sponsorengelder, Verträge, Veranstaltungen, Ligaspiele und attraktive Vereinbarungen mit Herstellern von Billardtischen, Queues und weiterem Billardzubehör.

    Dick Jaspers zum Beispiel verlängerte während er Weltmeisterschaft in Kairo seinen Vertrag mit Longoni um weitere drei Jahre. Seit nunmehr 28 Jahren ist er beim italienischen Queue-Hersteller unter Vertrag. Die koreanische Firma Kimchi (Caudron, Merckx, Bury), DS Billards (Sanchez, Sayginer), Molinari (Blomdahl, Tran Choi), Gabriels (Blomdahl), Verhoeven (Caudron, Merckx, Leppens), Simonis (Caudron, Jaspers, Kim), Aura (Nguyen), Longoni (Jaspers, Zanetti), Hanbat (Kim) haben viele internationale Spieler unter Vertrag.

    Die Großverdiener beim Billard sind natürlich nicht vergleichbar mit Weltklasseprofis in anderen Sportarten. Der brasilianische Fußball-Star Meymar erhält 36 Millionen pro Jahr von Paris St.Germain (4.000 € pro Stunde), Lionel Messi 29 Millionen € von Barcelona, kommt aber mit Prämien und Sponsorengeldern auf geschätzte 87 Millionen €. Tennisprofi Roger Federer kommt auf geschätzte 65 Millionen € pro Jahr. Serena Williams auf 16 Millionen und Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton auf 30 Millionen.

    Die besten Billardspieler der Welt freuen sich nun über einen ersten Aufholprozess in diesem Jahr. Der Weltverband UMB hat unter der Leitung von Farouk Barki und mit der Partnerschaft zu Kozoom (Xavier Carrer, William Oh) neue Innovationen im Turnierkalender initiiert. Die Turnierlandschaft wurde durch die 3CC Masters Turniere, den Ceulemans Cup und das McCreery Turnier in New York bereichert.

    Die Top15 der aktuellen Preisgeldrangliste
    1 Frédéric Caudron 221.000 euro
    2 Eddy Merckx 155.800
    3 Dick Jaspers 115.000
    4 Dani Sánchez 111.000
    5 Semih Sayginer 107.000
    6 Quyet Chien Tran 102.500
    7 Marco Zanetti 102.500
    8 Sung-Won Choi 78.500
    9 HaengJik Kim 67.000
    10 Murat Naci Coklu 66.500
    11 Torbjörn Blomdahl 48.000
    12 Tayfun Tasdemir 45.000
    13 Eddy Leppens 38.500
    14 Nguyen Quoc Nguyen 37.500
    15 Jérémy Bury 32.000

    Jaspers goldener Schlussspurt zum WM-Titel

    Unter diesem Link gelankt Ihr direkt zu dem Kozoom-Video der letzten 13 Minuten des WM-Finals.

    Bericht von Markus SCHÖNHOFF am 7. Oktober 2018; Link zum Kozoom-Bericht


    Jaspers goldener Schlußspurt zum WM-Titel

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    Dick Jaspers im Moment seines Triumphes und dem Sieg über Jeremy Bury im WM-Finale von Kairo

    Im Schatten er berühmten Pyramiden, im prunkvollen goldenen Turniersaal von Kairo, gewann gestern Abend Dick Jaspers die Weltmeisterschaft im Dreiband. Der 53-jährige holländische Billardprofi besiegte seinen Gegner, den Franzosen Jeremy Bury in der Verlängerung mit 3:2, nachdem es nach der regulären Partie 40:40 stand. Nerven wie Drahtseile bewies der neue Weltmeister, als er zunächst die Partie ausglich und dann die Verlängerung gewann. Der überglückliche Jaspers gewann den begehrten Titel und erhielt dafür die Trophäe mit drei goldenen Pyramiden und 20.000 € Preisgeld. Das niederländische Billard gewann damit innerhalb weniger Wochen zwei WM-Titel, denn Therese Klompenhouwer wurde bei den Damen neue Weltmeisterschaft. Sie gewann zum zweiten Mal in ihrer Karriere den Titel, für Dick Jaspers war es bereits der Vierte.

    Der neue Champion wurde Nachfolger des Belgiers Frederic Caudron und stand zusammen mit dem knapp geschlagenen Bury und den beiden Dritten Semih Sayginer und Nguyen Quoc Nguyen auf dem Podium. Für Jaspers war es die Krönung eines beispiellos starken Turniers, dass er ungeschlagen mit dem besten je erzielten WM-Generaldurchschnitt gewann. Endlich wurde er dem Mythos wieder gerecht, wonach Jaspers an einem Finaltag nie verlieren kann. Dies bekam zuerst Sayginer und später im Finale Bury zu spüren.

    „Der WM-Titel ist magisch. Das Beste, was man als Sportler je erreichen kann.“ Kommentierte Jaspers nach dem Finale und der Siegerehrung. „Es macht mich sehr glücklich, dass ich diese Meisterschaft gewinnen konnte. Ich habe mich während des gesamten Turniers mental sehr stark gefühlt und es in den entscheidenden Momenten geschafft, mein Bestes zu geben. Ich bin ja schon einer der älteren Spieler und habe nicht mehr viele Jahre in meiner Karriere. Deshalb war ich so hungrig, diesen Titel zu gewinnen.“ Dick Jaspers gewann seine ersten drei Weltmeistertitel 2000 in Saint Etienne, 2004 in Rotterdam und 2011 in Lima.

    Später gab der Niederländer zu, dass er besonders stolz auf den Sieg gegen Semih Sayginer ist: „Es war das schönste Spiel des Turniers für mich, denn Semih war sehr stark. Es ist den ganzen Weg zurück in die Weltspitze gegangen. Für mich war es großartig, dass Match mit einer 8er Schlußserie zu gewinnen.“ Ohne Zweifel war das Finale nicht weniger großartig. Jaspers und Bury waren bis zur Pause gleichauf (20:20 in 9). Dann kam der Angriff von Jaspers und er holte sich eine 35:26 Führung. Bury kämpfte sich zurück und war später der erste, der das Match zum 40:36 beenden konnte.

    Dick Jaspers: „Ich habe den Nachstoß gemacht und anschließend drei schwere Bälle. Das gab mir großes Selbstvertrauen. Wahrscheinlich hatte ich einen mentalen Vorteil gegenüber meinem Gegner, weil ich bereits drei Titel gewonnen hatte und er nun seinen ersten gewinnen konnte. Am Ende standen wir beide unter großer Spannung. Er hat zwei Punkte in der Verlängerung gemacht und ich drei. Ja, ich war sehr glücklich mit dem Sieg und wollte das dem Publikum auch zeigen. Ich habe während der Weltmeisterschaft auch einen neuen einzigartigen Sponsorenvertrag unterschrieben. Seit 28 Jahren habe ich mit Longoni eine große Partnerschaft. Ich habe viele Angebote erhalten, aber nun wieder für drei Jahre unterschrieben.“

    Jeremy Bury, der seinem ersten Gold so nahe war, kann auf ein großes Turnier als die Nummer zwei der Welt zurückblicken. Der Franzose schlug nicht nur den Titelverteidiger Frederic Caudron, sondern auch den vietnamesischen Ausnahmespieler Tran und den Koreaner Cho. Jaspers: „Ich habe große Bewunderung für Bury, der mich bis an meine Grenzen gefordert hat. Er hätte es auch verdient, wenn er den Titel gewonnen hätte.“

    Die beiden Finalisten nach dem Finale, dass Jaspers in der Verlängerung mit 3:2 gewann

    Die vier Medaillengewinner: v.l. Bury (Silber), Jaspers (Gold), Sayginer und Nguyen (Bronze)

    Die Halbfinals der Weltmeisterschaft

    Semih Sayginer - Dick Jaspers 37:40 in 16

    Der letzte starke Auftritt von Dick Jaspers war zugleich seine Rettung in diesem Halbfinale. Als Semih Sayginer dem Ende näher kam, zeigte der Holländer plötzlich seine mentale Belastbarkeit. Die Anzeigetafel zeigte 37:32 für Sayginer. Jaspers nutzte seine vielleicht letzte Chance und beendete das Match mit einer 8er Serie. Die Niederlage fühlte sich für Sayginer schwer an, denn er war während des gesamten Turniers auf einem guten Weg zu seinem zweiten WM-Titel. Der Türke erarbeitete sich in der 14.Aufnahme eine kleine Führung von 33:27 und später 35:28. Jaspers kam zunächst mit 4 Punkten auf 35:32 heran, bevor er dann das Match mit 8 Punkten in Folge beenden konnte. 

    Der Halbfinalsieg über Sayginer war eines der besten Matches der Weltmeisterschaft

    Jeremy Bury - Nguyen Quoc Nguyen 40:20 in 19

    Auf dem Weg zu seinem ersten WM-Finale hatte Bury es mit dem asiatischen Meister Quoc Nguyen zu tun. Und der Vietnamese gab zunächst den Takt vor und startete mit 7 Punkten, die er später zu einer 15:9 Führung aufbaute. Doch in der zweiten Hälfte vergab Nguyen alle Siegchancen durch viele Fehler im Spiel. Bury dagegen, der spätestens nach seinem Sieg gegen Caudron vor Selbstbewußtsein nur so strotzte, schlug nun erbarmungslos zu. Entschieden wurde das Match in der 15.Aufnahme, als Bury die vorentscheidende 33:20 Führung holte und Nguyen keine Gegenwehr mehr zeigte. Die Vietnamesen, die in den ersten Runden des WM-Turniers die Besten waren, waren noch nicht bereit für den WM-Titel.

    Jeremy Bury nach seinem Finaleinzug und dem Sieg über Quoc Nguyen

    Bei dieser 71.Weltmeisterschaft wurden viele ehemalige Weltmeister in den frühen KO-Runden eliminiert. Frederic Caudron verlor seinen Titel, Dani Sanchez, Torbjörn Blomdahl, Eddy Merckx und Marco Zanetti konnten nicht das Niveau zeigen, dass nötig gewesen wäre, um den Titel zu gewinnen. Überraschend in jedem Fall auch das frühe Ausscheiden praktisch der gesamten koreanischen Mannschaft und zugleich der Vormarsch der vietnamesischen Riege, angeführt vom Bronzemedaillengewinner Nguyen Quoc Nguyen. Tonny Carlsen erlebte eine Art Wiederbelebung als europäischer Spitzenspieler und wurde am Ende Fünfter mit der höchsten Serie des Turniers von 19 Punkten. Dick Jaspers spielte das beste Match mit 40 in 11 gegen den Kolumbianer Robinson Morales.

    Endklassement der letzten 16
    1 Dick Jaspers 14-2.352-12
    2 Jérémy Bury 10-2.022-8
    3 Nguyen Quoc Nguyen 10-1.629-11
    3 Semih Sayginer 8-1.568-10
    5 Tonny Carlsen 8-1.920-19
    6 Minh Cam Ma 8-1.571-9
    7 Tayfun Tasdemir 8-1.544-12
    8 Quyet Chien Tran 6-1.598-12
    9 Frédéric Caudron 6-2.211-12
    10 Jung-Han Heo 6-1.540-11
    11 Eddy Leppens 6-1.435-14
    12 Ruben Legazpi 5-1.648-6
    13 Torbjörn Blomdahl 4-1.746-10
    14 Dinh Nai Ngo 4-1.579-14
    15 Sameh Sidhom 4-1.441-11
    16 Robinson Morales 4-1.394-7.

    Die neue Weltrangliste
    1 Caudron 426 (-)
    2 Jaspers 380 (+3)
    3 HJ Kim 304 (-)
    4 Merckx 276 (-2)
    5 Zanetti 250 (-1)
    6 Heo 246 (-)
    7 Sayginer 243 (+8)
    8 Tran 243 (+4)
    9 Nguyen 241 (+5)
    10 Sidhom 232 (+1)
    11 Coklu 230 (-2)
    12 Blomdahl 226 (-2)
    13 Choi 224 (-6)
    14 Cho 224 (-6)
    15 Tasdemir 195 (+1)
    16 Bury 191 (+4)
    17 Sanchez 184 (-4)
    18 Ngo 180 (-1)
    19 Leppens 166 (-1)
    20 Polychronopoulos 154 (-1)

    40 Dustin Jäschke 72

    46 Martin Horn 63

    Neue Regeln für Weltcups und Weltmeisterschaften

    Bericht von Markus SCHÖNHOFF auf KOZOOM.com am 6. Oktober 2018, Link zu Kozoom.com


    Neue Regeln für Weltcups und Weltmeisterschaften

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    Die UMB Generalversammlung im Marriot Mena Hotel in Kairo

    Kairo - Der Weltbillardverband UMB hat gestern im Rahmen der Generalversammlung in Kairo neue Regeln für die Weltcups und die Weltmeisterschaften für Junioren und Damen angekündigt. 

    Beim Treffen der Verbandsspitze, dass im Hotel der Austragungsstätte der laufenden Weltmeisterschaft stattfand, wurde gleichzeitig Raymond Ceulemans, der belgische Superstar und erfolgreichste Billardspieler aller Zeiten, zum Ehrenmitglied der UMB ernannt.

    Der Vorstand der UMB wurde um zwei neue Mitglieder erweitert. Der türkische Verbandsvorsitzende Ersan Ercan und der Österreichische Präsident Herbert Thür sind neue Vorstandsmitglieder. Geleitet wurde die Versammlung vom UMB Präsidenten Farouk Barki.

    Die Weltcups erfahren eine dramatische Änderung im Turnierformat. Die letzten 32 Spieler des Hauptturniers werden ab nächstem Jahr in acht Vierergruppen aufgeteilt. Die besten zwei jeder Gruppe kommen in die KO-Runde der letzten Sechzehn. Die Eröffnungszeremonie bei den Weltcups wird nicht mehr stattfinden und am Donnerstagabend nach den Vorrunden wird es auch nicht mehr die gewohnte Auslosung geben.

    Die Weltmeisterschaften für Junioren und Damen werden ab 2019 mit 24 statt bisher mit 16 Teilnehmern ausgetragen. Die Vorrunden sind in acht Gruppen zu je drei Spielern aufgeteilt, von denen zwei in die Endrunde der letzten sechzehn kommen.

    Die neuen Regeln wurden von der Sitzung beschlossen und der UMB-Vorstand trifft nun noch die letzte endgültige Entscheidung.

    Jaspers, Nguyen, Sayginer oder Bury - Wer holt Gold in Kairo?

    Bericht von Markus SCHÖNHOFF auf KOZOOM.com am 6. Oktober 2018, Link zu Kozoom.com


    Jaspers, Nguyen, Sayginer oder Bury - Wer holt Gold in Kairo?

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    Jermey Bury beendete den Traum der erfolgreichen Titelverteidigung von Caudron und steht selbst im Halbfinale

    KAIRO - Nur noch ein Spieler aus den Top10, Dick Jaspers, ist am Finaltag der 71.Dreiband Weltmeisterschaft noch übrig geblieben. Der Niederländer ist einer von vier Spielern, die heute in zwei Halbfinal-Partien und dem Endspiel den neuen Weltmeister ermitteln. Alle anderen Topspieler, allen voran Titelverteidiger Frederic Caudron wurden gestern eliminiert. Erneut wird es also keine Titelverteidigung geben. Zwei ehemalige Weltmeister sind allerdings weiter im Rennen. Dick Jaspers als dreifacher Champion und Semih Sayginer, der einmal den Titel gewann. Die beiden europäischen Stars, die beim Weltcup im belgischen Blankenberge in diesem Jahr bereits im Endspiel standen (Jaspers gewann), bestreiten heute um 14:00 Uhr das erste Halbfinale. Im zweiten Match des Finaltages treffen der Franzose und der einzig übrig gebliebene Vietnamese Nguyen Quoc Nguyen aufeinander.

    Der neue Weltmeister wird einen mächtigen Schritt in der Weltrangliste machen. Dick Jaspers ist mit seinem fünften Platz der bestplatzierte Spieler der heutigen Vier. Nguyen Quoc Nguyen ist die Nummer 14, Semih Sayginer die 15 und Jeremy Bury steht auf Platz 20. Sayginer wird im Falle des Titels wohl den größten Sprung machen, denn bei der WM 2017 fehlte er und hat damit keine Punkte zu verteidigen. Das Comeback des Franzosen Bury ist wohl die größte Überraschung. Nach seinem glorreichen Jahr 2016 mit Siegen bei den Verhoeven Open und beim Weltcup in Korea, konnte Bury nur noch selten glänzen. 

    Das Match gestern Abend gegen den Vietnamesen Quyet Chien Tran rief wunderbare Erinnerungen beim Franzosen hervor. Tran war der Spieler, den er beim Weltcup in Korea im Finale besiegte. Im Match gestern holte Bury zunächst einen großen Vorsprung (32:16) und geriet in der Schlußphase doch in Bedrängnis, als der Vietnamese sich noch einmal auf 38:36 herankämpfte und Bury zweimal verpasste. Letztlich schaffte es der Franzose in der 21.Aufnahme das Match zu beenden und Tran gelang im Nachstoß nur noch ein Punkt zum 40:37 Endstand. Zeitgleich kämpften am Nebentisch zwei Vietnamesen um den Halbfinaleinzug. Es war ein einseitiges Match, dass Nguyen Quoc Nguyen von Beginn an dominierte. Minh Cam Ma, der im letzten Jahr Bronze gewann, konnte seinen Landsmann nie ernsthaft gefährden und verlor mit 40:16 in 20 Aufnahmen.

    15 Jahre nach seinem Weltmeistertitel 2003 im spanischen Valladolid steht Semih Sayginer wieder im Halbfinale einer Weltmeisterschaft. Tonny Carlsen war gestern sein letzter Gegner, den er mit gewohnter Nervenstärke besiegte. Der Däne, der bei den Fans und Konkurrenten viel Sympathie wiedererlangte, musste sich verabschieden und wird nun im kommenden Jahr im eigenen Land auf Titeljagd gehen. Sayginer begann das Match mit einer vielversprechenden Serie von 11 Punkten, die ihm eine 22:7 Führung zur Pause einbrachte. Nach 24 Aufnahmen war die Partie vorbei und Sayginer mit 40:34 der Sieger.

    Dick Jaspers startete seinen ersten Angriff gegen Tayfun Tasdemir mit einer 7er Serie in der 5.Aufnahme zum 15:4. In der Mitte des Matches stagnierte das Spiel der beiden etwas, bis Jaspers erneut die Initiative übernahm und nach 21 Aufnahmen zum 40:30 ausstieß. Dick Jaspers ist ganz nebenbei auf dem Weg zu einem neuen GD-Weltrekord für Weltmeisterschaften. Aktuell steht er bei 2,409 GD nach 5 Partien.

    Der wohl endgültige Durchbruch der Vietnamesen verlief parallel zum Ausscheiden der europäischen Großmeister. Dick Jaspers und Semih Sayginer sind als ehemalige Weltmeister übrig geblieben. Torbjörn Blomdahl (5 Titel), Dani Sanchez (4), Frederic Caudron (3), Eddy Merckx (2), Marco Zanetti (2), Filippos Kasidokostas (1) und Sung-Won Choi (1) bleiben vorerst bei ihrer Anzahl gewonnener WM-Titel. Bereits in den ersten KO-Runden begann das Ausscheiden prominenter Spieler und setzte sich gestern fort. Fünf der acht gestrigen Spiele wurden mit mehr als 2 Durchschnitt gewonnen. Das beste Match gelang dem Vietnamesen Minh Cam Ma, der Torbjörn Blomdahl in 13 Aufnahmen mit 40:13 bezwang.

    Der Vietnamese Ma ist auf der internationalen Bühne kein Unbekannter und bei Weltmeisterschaften immer in Bestform. Ma erreichte im vergangenen Jahr das Halbfinale in Santa Cruz, spielte gegen Eddy Merckx unentschieden und verlor erst in der Verlängerung mit 3:2. Der Sieg gegen Blomdahl war der Höhepunkt seines WM Auftrittes hier in Kairo. Anschließend schied er gegen seinen Landsmann Nguyen aus.

    Quyet Chien Tran besiegte gestern zunächst Robinson Morales in 18 Aufnahmen mit 40:18. Nguyen Quoc Nguyen kämpfte ein langes Match gegen den letzten Koreaner Jung-Han Heo. Heo hatte den besseren Start und führte mit 20:10 zur Pause. Der Vietnamese kam aber recht schnell zurück und beendete das Match mit einer 7er Serie zum 40:34 in 29 Aufnahmen.

    Dick Jaspers wurde am Mittag gegen Ruben Legazpi richtig gefordert. Der Spanier war stets in Führung und erst in den letzten beiden Aufnahmen konnte Jaspers das Match mit zwei 5er Serien zum 40:35 in 19 Aufnahmen drehen. Tonny Carlsen war der beste in dieser Runde und gewann gegen den Vietnamesen Ngo in 17 Aufnahmen mit 40:26. Eddy Leppens schied gegen Semih Sayginer aus, den er nach dem Gruppenmatch zum zweiten Mal bei dieser WM traf. Tayfun Tasdemir besiegte den Ägypter Sameh Sidhom mit 40:29 in 25 Aufnahmen.

    Die Halbfinals

    14:00 Uhr: Dick Jaspers - Semih Sayginer

    16:00 Uhr: Nguyen Quoc Nguyen - Jeremy Bury

    Finale um 19:00 Uhr

    2008 in St.Wendel gewann Bury bereits Bronze. Nun soll es Gold für Frankreich werden

    Nguyen Quoc Nguyen, Gegner von Bury im Halbfinale, war bereits Asienmeister und Dritter beim Weltcup im eigenen Land

    Semih Sayginer kann mit einem WM-Titel den größten Sprung in der Weltrangliste machen

    Dick Jaspers spielt bisher ein phantastisches Turnier und steht bei 2,409 GD. Nun fehlt nur noch Gold

    Arnim Kahofer eröffnet Dreiband Weltmeisterschaft in Kairo

    Originalbericht von Andreas Kronlachner

    Dreiband-Mannschaftsvizeweltmeister Arnim Kahofer bestreitet das Eröffnungsmatch der 71. Dreiband Einzelweltmeisterschaft in Kairo. Der Wiener trifft am Dienstag um 12:00 im noblen Marriott Mena House Hotel mit direktem Blick auf die Pyramiden von Gizeh im ersten seiner beiden Vorrundengruppenbegegnungen auf den ägyptischen Lokalmatador Mohsen Fouda.

    Für den 44-jährigen Wiener zählt in dieser Auftaktpartie nur ein Sieg, wartet doch im zweiten Spiel mit Frederic Caudron ein beinahe übermächtiger Gegner. Der Belgier geht als Titelverteidiger ins Rennen und führt auch die aktuelle Dreiband-Weltrangliste mit großem Vorsprung an.

     

    Arnim Kahofer mit vollem Fokus auf die Dreiband Weltmeisterschaft in Kairo
    Foto (c) Kozoom Studio

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Die beiden Erstplatzierten in jeder Gruppe steigen in die KO-Phase der besten 32 auf. Das ist auf alle Fälle mein Ziel und dafür ist bei dieser Gruppenkonstellation ein Auftakt-Sieg natürlich sehr wichtig“ so Kahofer, der beim Saisonauftakt der 2. Deutschen Bundesliga für seinen neuen Verein CV Kassel nach der Sommerpause bereits Matchpraxis und Selbstvertrauen getankt hat.

    „Wir haben auswärts in Regensburg und Erlangen gespielt und ich habe meine beiden Matches gegen den starken Türken Adnan Yüksel und gegen meinen Nationalteam-Partner Andreas Efler nach guter Leistung gewonnen. Besser hätte es nicht laufen können“ so Kahofer.

    Dem UMB Weltranglisten-59. sind unabhängig davon die besonderen Rahmenbedingungen bei einer Dreiband Weltmeisterschaft voll bewusst. „Gerade das erste Spiel auf einem komplett neuen Tisch mit neuen Bällen ist immer eine besonders schwierige Herausforderung – da kann wirklich alles passieren. Aber ich habe gut trainiert, fühle mich gut und möchte morgen meinen WM-Auftakt erfolgreich gestalten“.

    Sollte Kahofer sein Auftaktmatch gewinnen, kommt es am Mittwoch um 16:00 Uhr zum großen Duell mit dem aktuell dominierenden Mann im Dreiband-Zirkus Frederic Caudron. Bei einer Niederlage bekommt es der Wiener bereits am Dienstagabend um 20:00 Uhr mit den belgischen Carambol-Weltstar zu tun.

    Zeitplan der 71. Dreiband Weltmeisterschaft in Kairo:
    02.10. – 04.10.: Gruppenspiele
    04.10.: Zwischenrunde (Top 32)
    05.10.: Achtelfinale und Viertelfinale
    06.10.: Halbfinale und Finale

    Die 71. Dreiband Weltmeisterschaft wird im Marriott Mena House Hotel in Gizeh/Kairo ausgetragen und ist in Summe mit 118.000 Euro dotiert. Dem Sieger winkt ein Scheck in Höhe von 20.000 Euro.

    Weitere Informationen:
    71. Dreiband WM, Kairo
    Kozoom Livestream
    UMB Weltrangliste
    Dreiband Weltmeisterschaften Wikipedia

    71. Weltmeisterschaft im Dreiband in Kairo

    Vom 2. - 6.10.2018 findet in Kairo (Ägypten) die 71. Weltmeisterschaft im Dreiband statt.
    Unter den Teilnehmern finden wir auch zwei Sportler, die über Jahre in unserem Verein unsere Dreiband-Bundesligamannschaft als Spitzenspieler unterstützen und auch mit dafür veranantwortlich waren, dass wir so erfolgreich sein durften: Arnim Kahofer und Christakis Christoforou.
    Unter dem Link: http://files.umb-carom.org/Uploads/Results/167/C.%20Time%20Table.pdf findet Ihr sämtliche Anstoßzeiten.
    Auf Kozoom werden wieder alle Spiele LIVE übers Internet übertragen.

    Wir wünschen Arnim und Takis viel Erfolg und vor allem viel Spaß bei diesem tollen Event.

    Mit sportlichem Gruß
    Matthias Aichele

    1.Spieltag unserer neuen Pool-Mannschaft

    Am 16.09.2018 war es endlich soweit. Die neu gegründete Poolabteilung hatte mit der 1.Mannschaft den 1. Spieltag. Auswärts trafen wir auf die 3.Mannschaft des BSF Kurpalz.
    Nach der üblichen Begrüßung durch den Mannschaftsführer Heinz Gold wurde an vier Tischen gleichzeitig gespielt.

    Folgende Paarungen trafen aufeiander:
    14/1 endlos: Markus Merz vs Jürgen Weber 60:20 in 31 Aufnahmen
    8-Ball: Miachel Fleig vs Brigitte Uhrig 5:1
    9-Ball: Dieter Ruck vs Daniela Behrend 6:0
    10-Ball: Alexander Gabat vs Uwe Bitsch 0:5

    14/1 endlos: Dieter Ruck vs Uwe Bitsch 60:47 in 32 Aufnahmen
    8-Ball: Alexander Gabat vs Daniela Behrend 5:1
    9-Ball: Miachel Fleig vs Brigitte Uhrig 6:0
    10-Ball: Markus Merz vs Jürgen Weber 5:0

    Endstand 7:1

    Wie es für die Mannheimer Billardfreunde üblich ist, wurde nach der Verabschiedung noch ein bisschen gemeinsame Zeit verbracht und bei einem wohlverdienten Getränk zusammen gesessen.

    Allen hat es trotz der Niederlage viel Spaß gemacht und alle freuen sich schon auf den nächsten Spieltag am 18.11.2018 gegen die BF Bruchsal 2 in Bruchsal.


    Die 1. Mannschaft der Mannheimer Billardfreunde von 1947 e.V.
    Von links nach rechts: Jürgen Weber, Daniela "Danie" Behrend, Brigitte "Biggi" Uhrig und Trainer/Sportwart Uwe Bitsch

    Weitere Fotos vom Spieltag findet Ihr in der Galerie.

    Mit sportlichem Gruß
    Matthias Aichele

    Neue Räumlichkeiten

    Ende Dezember 2017 sind wir aus unseren alten Räumlichkeiten "Kaiserring" in die Casterfeldstr. 74-76 in 68199 Mannheim umgezogen.
    Seitdem ist einiges an Zeit vergangen, und laut informationen vom Bauamt ist seit dem 20.6.2018 unsere Baugenehmigung nun endlich auf dem Postweg.

    Nun wird es natürlich auch höchste Zeit, endlich mit den Sanierungsarbeiten zu beginnen.

    Es gibt einiges zu tun, da wir in Zukunft 4 große Karamboltische und 5 Pooltische für unsere neue Poolabteilung stellen werden.

    Die neu gegründete Poolabteilung wird unser neues Mitglied Uwe Bitsch leiten.

    Alle Mitglieder können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht und alle wieder in unseren eigenen Räumlichkeiten Billard spielen können.

    Wir werden hier auf unserer neuen Homepage gerne regelmäßig von dem aktuellen Stand berichten.

    Mit sportlichem Gruß
    Matthias Aichele
    22.06.2018

    Endlich wieder Online

    Hallo,
    Donnerstag, den 21.06.2018, wir sind wieder ONLINE.

    Durch unseren Umzug von 1&1 zu InterConnect waren wir die letzten 2 Wochen nicht zu erreichen. Durch diesen Umstand haben wir auch gleich die Gelegenheit genutzt, uns eine komplett neue Optik für unsere Homepage zuzulegen.

    Das was Ihr hier seht ist bestimmt noch nicht die endgültige Version, uns ist es nur wichtig, so schnell wie möglich wieder online zu sein.

    Es gibt einiges zu berichten, und wir werden versuchen, euch hier auf unserer Homepage auf dem Laufenden zu halten.

    Wir wünschen euch eine gute Zeit, immer viel Gesundheit und natürlich immer jeden Menge Spaß.

    Liebe Grüße
    Matthias Aichele